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Risikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund der Hebelwirkung schnell Geld zu verlieren. 83 % der Konten von Kleinanlegern verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld. Sie sollten abwägen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie das hohe Risiko eingehen können, Ihr Geld zu verlieren. Bitte klicken Sie hier, um unsere vollständige Risikowarnung zu lesen.

79 % der Konten von Kleinanlegern verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld.

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Silver Still Shining Despite Significant Slide

Silber glänzt weiter trotz erheblichem Preisrückgang

Gold und Silber haben in diesem Jahr die Märkte im Sturm erobert und Gewinne erzielt, wie sie in den Metallmärkten kaum je zuvor gesehen wurden. Während das gelbe Metall die Marke von 5.000 USD durchbrach, überraschte Silber die Welt, als es in der vergangenen Woche (28. Januar) 120 USD pro Unze überschritt – ein Anstieg von 400 % innerhalb der letzten zwölf Monate. Obwohl der Silberpreis seitdem deutlich auf 80,63 USD (5. Februar) korrigierte und auf dem Wochenchart 32,4 % verlor, bleiben viele Anleger beim grauen Metall ausgesprochen optimistisch – und das aus gutem Grund. Trotzdem liegt der Kurs in weniger als einem Jahr immer noch 150 % im Plus, und die Nachfrage scheint sowohl aus der Industrie als auch seitens der Anleger weiterhin stark zu sein. Mögliche Angebotsengpässe dürften die Preise zumindest kurzfristig stützen.

Der schwache und weiter nachgebende US-Dollar in Verbindung mit zunehmender geopolitischer Unsicherheit macht Edelmetalle für eine wachsende Zahl risikoaverser Anleger zu einer attraktiven Anlage. Die weiterhin lockere Geldpolitik der Fed dürfte diesen Trend noch verstärken. Das spekulative Verhalten einiger Anleger in Metalle wirkt diesen soliden Fundamentaldaten zwar etwas entgegen, dennoch bleibt die Gefahr eines Rrückschlags bestehen – selbst nach dieser jüngsten großen Korrektur. In diesem Artikel betrachten wir all diese Faktoren und wie ihr Zusammenspiel die Entwicklung des Silberpreises im Jahr 2026 beeinflussen könnte.

Angebotsengpässe und solide Fundamentaldaten

Die jüngste Rallye bei Silber wurde durch eine Kombination aus robuster industrieller Nachfrage und steigender Anlegernachfrage angetrieben, die durch zunehmende Angebotsbeschränkungen weiter verstärkt wird. Der industrielle Verbrauch bleibt stark, insbesondere in schnell wachsenden Bereichen wie erneuerbare Energien, Photovoltaik und Elektromobilität, die stark auf die Leitfähigkeit von Silber angewiesen sind. Der Markt sieht sich derzeit mit einer angespannten physischen Versorgungslage konfrontiert, die vor allem durch die jüngsten chinesischen Exportbeschränkungen verschärft wurde. Die Entscheidung Pekings, Silber als strategische Ressource einzustufen und Exportkontrollen zu verhängen, hat das weltweite Angebot eingeschränkt – just zu dem Zeitpunkt, als die Nachfrage ihren Höhepunkt erreicht hat. Infolgedessen werden physische Engpässe zunehmend sichtbar. Der deutsche Edelmetallhändler Pro Aurum berichtet, dass sich die Handelsvolumina seit Jahresbeginn verdreifacht haben, was zu längeren Lieferzeiten von sechs bis acht Wochen und zu Engpässen bei beliebten Anlageprodukten wie der Wiener Philharmoniker- und der australischen Känguru-Münze führt.

Vor diesem Hintergrund zeigen sich große Finanzinstitute zunehmend optimistisch. Als Silber seinen Höchststand am 28. Januar erreichte, korrigierte Citigroup ihre kurzfristige Prognose deutlich nach oben und prognostizierte, dass die Preise in den nächsten drei Monaten aufgrund spekulativer Euphorie und sich verschärfender Marktlage auf bis zu 150 USD pro Unze steigen könnten. Die Analyse der Bank konzentriert sich auf das Gold-Silber-Verhältnis, das traditionell den relativen Wert der beiden Metalle misst. Sollte dieses Verhältnis auf das Niveau von rund 32,1 aus dem Jahr 2011 zurückkehren, halten Analysten einen Silberpreis von 170 USD pro Unze für erreichbar. Während physische Engpässe und die steigende industrielle Nachfrage eine günstige Basis für eine Preissteigerung schaffen, hängt das Ausmaß der Rallye letztlich davon ab, ob sich die spekulativen Kräfte in den kommenden Monaten verstärken oder abkühlen.

Makrotreiber und Marktvolatilität

Neben der Neubewertung von Angebot und Nachfrage verleihen auch unabhängige makroökonomische Faktoren dem Höhenflug von Silber zusätzlichen Schwung. So hat die Entscheidung der US-Notenbank im Januar, den Leitzins unverändert zu lassen, den ohnehin schwächelnden Dollar weiter unter Druck gesetzt, der in diesem Jahr bereits um etwa 10 % gefallen ist. Ein schwächerer Dollar stützt in der Regel die Nachfrage nach in Dollar gehandelten Rohstoffen wie Silber, da sie für Käufer außerhalb der USA günstiger werden. Zudem werden reale Kursgewinne durch Währungsschwankungen weiter verstärkt, was jede tatsächliche Wertsteigerung von Vermögenswerten noch ausgeprägter erscheinen lässt. Gleichzeitig haben die zunehmenden geopolitischen Spannungen, insbesondere im Nahen Osten und entlang globaler Handelsrouten, die Nachfrage nach klassischen sicheren Anlagehäfen gestärkt.

Ungewöhnlicherweise zeigt sich am traditionell industriegetriebenen Silbermarkt nun eine ausgeprägte „Sicherheitsprämie“, was auf eine höhere Risikoaversion institutioneller wie privater Anleger hinweist. Sein im Vergleich zu Gold niedrigerer Preis macht Silber zudem zu einem attraktiven Vehikel für Investoren, die mit geringem Kapitaleinsatz vom laufenden Bullenmarkt bei Rohstoffen profitieren möchten. Nicht alle Marktteilnehmer fühlen sich jedoch mit dem Tempo dieses Anstiegs wohl. Einige Analysten warnen, dass spekulative Kapitalzuflüsse die Kursschwankungen verstärken und Preisniveaus schaffen, die teilweise vom physischen Marktgeschehen abgekoppelt sind. Als Reaktion auf die erhöhte Volatilität hat die CME Group die Margin-Anforderungen für Silber-Futures-Kontrakte angehoben, um spekulationsgetriebene Hebelgeschäfte einzudämmen. Ob diese Maßnahme die Marktbewegung tatsächlich abkühlen kann, bleibt abzuwarten. Sie unterstreicht jedoch eine wesentliche Realität des aktuellen Marktes: Der Kursverlauf von Silber wird ebenso stark von Stimmung und makroökonomischen Kräften getrieben wie von fundamentalen Angebots- und Nachfragedynamiken.

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