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MetaTrader Handelsplattform auf Desktop
MetaTrader Handelsplattform auf Desktop

Was ist Meta Trader? Alles, was Sie über MT4 und MT5 wissen müssen

Erstellt vom Libertex-Team
Inhalt intern gemäß regulatorischen Standards geprüft.

MetaTrader ist eine Handelssoftware von MetaQuotes Ltd., die Tradern über regulierte Broker den Zugang zu den Finanzmärkten eröffnet. Die Software gibt es in zwei Versionen: MetaTrader 4 aus dem Jahr 2005 und MetaTrader 5 aus dem Jahr 2010.

MetaTrader selbst ist kein Broker, sondern die Oberfläche, über die Orders an einen Broker gehen. MetaTrader 5 und MetaTrader 4 unterscheiden sich in Order-Typen, Zeitrahmen und Märkten, und genau das bestimmt die Wahl der passenden Version.

Wichtige Erkenntnisse

  • MetaTrader wird von MetaQuotes Ltd. mit Sitz in Limassol, Zypern entwickelt.
  • MetaTrader 4 erschien 2005, MetaTrader 5 folgte 2010 als Multi-Asset-Plattform.
  • MetaTrader 5 bietet 6 Order-Typen und 21 Zeitrahmen, MetaTrader 4 dagegen 4 und 9.
  • MetaTrader 5 enthält 38 integrierte Indikatoren, MetaTrader 4 enthält 30.
  • MetaQuotes ist ein Softwareentwickler und bietet selbst keine Brokerdienste an.

Was ist MetaTrader? Definition und Herkunft

MetaTrader ist eine Handelssoftware, die MetaQuotes Ltd. entwickelt hat und die Tradern den Zugang zu Devisen und CFDs auf Aktien, Indizes und Rohstoffe über einen Broker eröffnet. Welche CFD-Basiswerte tatsächlich handelbar sind, hängt vom jeweiligen Broker ab. Die Plattform verbindet den Trader mit der Ausführungsinfrastruktur des Brokers und stellt Charts, Order-Funktionen und Analysewerkzeuge in einer Oberfläche bereit.

MetaTrader 5 ist laut MetaQuotes eine Multi-Asset-Plattform für Forex, Aktien und Futures. MetaTrader 4 konzentriert sich dagegen auf den Devisenmarkt und wird vor allem im Forex-Handel eingesetzt.

Beide Versionen laufen nicht eigenständig: Die Software wird von einem Broker angeboten, der die Marktdaten und die Order-Ausführung liefert. MetaTrader liefert die Oberfläche, der Broker liefert den Marktzugang.

MetaTrader Ökosystem mit Broker, Trader und Expert Advisors

Wer steckt hinter MetaTrader? MetaQuotes im Fokus

MetaQuotes Ltd. (im deutschsprachigen Raum gelegentlich als „Metazitate" gesucht) ist der Entwickler von MetaTrader mit Sitz in Limassol, Zypern. Das Unternehmen entstand um das Jahr 2000 und entwickelt neben MetaTrader 4 und MetaTrader 5 auch die Programmiersprachen MQL4 und MQL5.

MetaQuotes ist ein Softwareentwickler, kein Broker. Diese Trennung erklärt, warum die Order-Ausführung immer über einen separaten, regulierten Anbieter läuft.

Für welche Märkte wird MetaTrader eingesetzt?

MetaTrader 5 deckt laut MetaQuotes deutlich mehr Anlageklassen ab als MetaTrader 4. Das genaue Angebot hängt jedoch vom jeweiligen Broker ab, nicht von der Software selbst.

  • Forex: beide Versionen unterstützen den Handel mit Währungspaaren.
  • Aktien und ETFs: über MetaTrader 5 als CFD verfügbar, abhängig vom Broker.
  • Futures, Optionen und Anleihen: in MetaTrader 5 vorgesehen, in MetaTrader 4 nicht.
  • Rohstoffe und Indizes: je nach Broker als CFD handelbar.

Ist MetaTrader ein Broker?

Nein. MetaTrader ist eine Softwareplattform, kein Broker. MetaQuotes bietet selbst keine Brokerdienste an und übernimmt keine Verantwortung für Handelsoperationen.

Der Unterschied lässt sich einfach fassen: MetaTrader ist die graphische Oberfläche, der Broker ist die Ausführungsinfrastruktur. Ohne einen angebundenen Broker verarbeitet die Software keine echten Orders.

Broker lizenzieren MetaTrader bei MetaQuotes und stellen die Software ihren Kunden bereit. Der Marktzugang, die Kontoführung und die Verwahrung der Kundengelder bleiben dabei vollständig beim Broker. MetaQuotes stellt die Handelssoftware und die Server-Technologie bereit, verarbeitet aber selbst keine Kundenaufträge. Für Ausführung, Kursstellung und Einlagen ist deshalb ausschließlich der regulierte Broker verantwortlich.

Software vs. Broker: der entscheidende Unterschied

MetaTrader stellt Charts, Indikatoren und das Order-Fenster bereit. Der Broker führt die Order aus, verwaltet das Handelskonto und liefert die Kurse. Die Software ordnet den Auftrag an, der Broker setzt ihn am Markt um. Die Software verwaltet weder Kundengelder noch führt sie Aufträge selbst am Markt aus. Diese Aufgaben übernimmt allein der Broker, der das Handelskonto führt und die Order weiterleitet.

Warum Sie trotzdem einen regulierten Anbieter brauchen

Ein regulierter Broker unterliegt der Aufsicht einer Finanzbehörde wie der BaFin, der FCA oder der CySEC. Diese Aufsicht regelt unter anderem die Trennung von Kundengeldern und Firmenvermögen. Bei unregulierten Anbietern entfallen diese Vorgaben.

MetaTrader 4 vs. MetaTrader 5: Unterschiede im Überblick

MetaTrader 4 bietet 4 Order-Typen und 9 Zeitrahmen. MetaTrader 5 bietet 6 Order-Typen und 21 Zeitrahmen und erweitert die Software zur Multi-Asset-Plattform. Die zusätzlichen Order-Typen und Zeitrahmen richten sich vor allem an Trader mit mehreren Anlageklassen.

FunktionMetaTrader 4MetaTrader 5
Order-Typen (pending)46
Zeitrahmen921
Integrierte Indikatoren3038
Grafische Objekte3144
Strategy TesterSingle-ThreadMulti-Thread, Multi-Currency, echte Ticks
PositionsführungHedgingNetting und Hedging
Unterstützte MärkteForexForex, Futures, Optionen, Aktien, Anleihen

Quelle: MetaQuotes (22.09.2026)

MetaTrader 4: Stärken und Einsatzgebiete

MetaTrader 4 nutzt die Programmiersprache MQL4 und ist seit 2005 auf dem Markt. Die Version ist auf den Forex-Handel ausgerichtet und verfügt über eine große, gewachsene Bibliothek an Expert Advisors und Indikatoren.

Für Trader mit einer bestehenden MQL4-Strategie bleibt MetaTrader 4 die praktische Wahl. Der Wechsel auf MetaTrader 5 würde ein Umschreiben der Programme bedeuten, da MQL4 und MQL5 nicht kompatibel sind.

Über die MQL4-Community steht zudem eine breite Sammlung fertiger Programme bereit. Viele Broker bieten MetaTrader 4 deshalb weiterhin an, vor allem für den reinen Devisenhandel. Aus diesem Grund ist MetaTrader 4 im Devisenhandel bis heute weit verbreitet. Die gewachsene MQL4-Bibliothek bleibt ein Grund, warum viele Broker beide Versionen parallel anbieten.

MetaTrader 5: Was die neuere Version besser macht

MetaTrader 5 erweitert MetaTrader 4 um mehr Order-Typen und Zeitrahmen sowie um einen multi-threaded Strategy Tester. Die Version unterstützt Forex, Aktien, Futures, Optionen und Anleihen in einer Oberfläche.

Zu den Neuerungen zählen die Markttiefe und ein integrierter Wirtschaftskalender sowie die Positionsführung per Netting oder Hedging. MetaTrader 4 kennt nur das Hedging und keinen eingebauten Wirtschaftskalender.

MetaTrader 5 ist zudem die aktiv weiterentwickelte Plattform von MetaQuotes. MetaTrader 4 wird nur noch gepflegt. Welche Märkte tatsächlich verfügbar sind, hängt vom Broker ab.

MetaTrader 4 oder 5? So treffen Sie die richtige Wahl

Forex-fokussierte Trader mit EA-Strategien in MQL4 fahren mit MetaTrader 4 gut. Wer mehrere Anlageklassen handeln oder neu auf diesem Markt ist, findet in MetaTrader 5 die passendere Version. Die Entscheidung folgt dem Handelsstil, nicht der Versionsnummer.

Ein Trader, der bereits MQL4-Programme nutzt, bleibt sinnvoll bei MetaTrader 4. Wer Aktien, Futures oder mehrere Märkte in einer Oberfläche verbinden möchte, wählt MetaTrader 5. Bei fundamentaler Analyse sprechen zudem der Wirtschaftskalender und die Markttiefe für MetaTrader 5.

Gibt es einen MetaTrader 6?

Nein. MetaQuotes hat in seinen offiziellen Quellen keinen MetaTrader 6 angekündigt oder veröffentlicht. MetaTrader 5 ist die aktive Plattform und erhält laufend neue Versionen, zuletzt im Jahr 2026. Statt einer neuen Hauptversion pflegt MetaQuotes MetaTrader 5 mit regelmäßigen Builds. Wer heute einsteigt, wählt daher zwischen MetaTrader 4 und MetaTrader 5.

Wie benutzt man MetaTrader? Erste Schritte für Einsteiger

Der Einstieg in MetaTrader folgt fünf Schritten, unabhängig von der gewählten Version. Der Ablauf ist bei MetaTrader 4 und MetaTrader 5 nahezu identisch, sodass sich das Gelernte auf beide Terminals übertragen lässt. Vor dem ersten echten Trade empfiehlt sich der Weg über ein Demokonto, das die Oberfläche mit virtuellem Kapital abbildet. So lassen sich Chart-Bedienung, Order-Fenster und Kontoverbindung ohne finanzielles Risiko kennenlernen.

  1. Herunterladen: die Software von der Website des Brokers oder von MetaQuotes laden.
  2. Konto erstellen: ein Demo- oder Live-Konto beim Broker anlegen.
  3. Mit Server verbinden: Kontonummer, Passwort und Server-Namen eingeben.
  4. Chart öffnen: das gewünschte Instrument aus der Marktübersicht wählen.
  5. Order aufgeben: Volumen, Stop Loss und Take Profit im Order-Fenster festlegen.

Broker wie Libertex stellen sowohl MetaTrader 4 als auch MetaTrader 5 bereit. Die Libertex-Plattform eignet sich sowohl für neue als auch erfahrene Händler.

MetaTrader herunterladen: Windows, Mac, Mobile

Die Desktop-Version für Windows enthält den vollen Funktionsumfang, einschließlich Expert Advisors und Strategy Tester. Auf macOS installiert MetaQuotes die Software über einen Wine-basierten Installer, der die nötigen Komponenten selbst einrichtet.

  • Windows: voller Funktionsumfang mit Expert Advisors und Strategy Tester.
  • macOS: Installation über den Wine-Installer, mindestens macOS Mojave für MetaTrader 5.
  • Mobile Apps: manuelle Orders und Charts, Expert Advisors werden nicht unterstützt.

Die mobilen Apps eignen sich für die Marktbeobachtung und einfache Orders. Für automatisierte Strategien ist die Desktop-Version nötig.

Konto erstellen und mit MetaTrader verbinden

Nach der Installation verbindet sich MetaTrader mit einem Server des Brokers. Ein Demokonto läuft auf virtuellem Kapital und dient dem Kennenlernen der Oberfläche, ein Live-Konto nutzt echtes Kapital.

Der häufigste Login-Fehler ist die Auswahl des falschen Servers. Demo-Server und Live-Server sind getrennt, und die Zugangsdaten gelten nur für den jeweils passenden Server. Kontonummer, Passwort und Server-Name müssen zusammenpassen. Den Server-Namen teilt der Broker bei der Konto-Eröffnung mit. Wird ein Konto nicht gefunden, liegt es meist an einem falsch gewählten Server und nicht an den Zugangsdaten selbst.

Erste Order aufgeben: Stop Loss, Take Profit, Volumen

Für eine erste Order navigiert der Trader zum gewünschten Instrument, etwa EUR/USD, und öffnet das New-Order-Fenster. Dort legt er das Volumen in Lots sowie die Werte für Stop Loss und Take Profit fest.

Der Stop Loss begrenzt den möglichen Verlust einer Position, der Take Profit sichert einen erreichten Gewinn. Beide Werte werden als Preis oder als Abstand angegeben, im Devisenhandel üblicherweise in Pips. Ein Pip ist die gängige Einheit für Kursbewegungen bei Währungspaaren, etwa die vierte Nachkommastelle bei EUR/USD. In MetaTrader wird dieser Abstand technisch in Points gemessen, der kleinsten Kursbewegung des Instruments.

Der Handel mit gehebelten CFDs ist mit erheblichem Risiko verbunden und kann zum Verlust des gesamten eingesetzten Kapitals führen. Stop Loss und Take Profit unterstützen das Risikomanagement, schließen einen Verlust jedoch nicht aus.

MetaTrader 5 Orderfenster mit Stop Loss und Take Profit Feldern

Expert Advisors und Indikatoren im MetaTrader

Ein Expert Advisor ist ein algorithmisches Handelsprogramm, ein Plug-in für das Terminal, das Transaktionen gemäß seinem Algorithmus ausführt. Nach festen Regeln trifft ein solcher Trading-Robot Order-Entscheidungen ohne manuelles Eingreifen.

Expert Advisors, der MetaEditor und der Strategy Tester sind Bestandteile des Desktop-Terminals. Im WebTerminal und auf den mobilen Apps stehen sie nicht zur Verfügung. Der Strategy Tester prüft einen Expert Advisor an historischen Kursdaten, bevor er live eingesetzt wird.

Der MetaEditor ist die Entwicklungsumgebung für Expert Advisors und Indikatoren. Programme für MetaTrader 5 entstehen in der Sprache MQL5, Programme für MetaTrader 4 in MQL4. Ein fertiger Expert Advisor wird an ein Chart angehängt und arbeitet dort nach seinem Algorithmus, solange das Terminal geöffnet bleibt.

Fertige Expert Advisors und Indikatoren stehen zusätzlich über den integrierten MQL5-Markt und die Entwickler-Community bereit. Ein Expert Advisor ersetzt keine eigene Handelsentscheidung: Er folgt festen Regeln, ein bestimmtes Handelsergebnis ergibt sich daraus jedoch nicht, weshalb ein Test im Strategy Tester vor dem Live-Einsatz sinnvoll bleibt.

MetaTrader 5 enthält 38 integrierte Indikatoren, MetaTrader 4 enthält 30. Vier davon sind besonders verbreitet und dienen als Analysewerkzeuge, nicht als Handlungsanweisung:

  • RSI: misst die Stärke einer Kursbewegung auf einer Skala von 0 bis 100.
  • MACD: zeigt Momentum und Richtung anhand zweier gleitender Durchschnitte.
  • Bollinger-Bänder: bilden die Schwankungsbreite um einen gleitenden Durchschnitt ab.
  • Stochastik-Oszillator: vergleicht den Schlusskurs mit der Handelsspanne eines Zeitraums.

MetaTrader Broker wählen: Worauf Sie achten sollten

Da MetaTrader selbst kein Broker ist, entscheidet die Wahl des Brokers über Kosten, Ausführung und verfügbare Märkte. Fünf Kriterien geben Orientierung:

  • Regulierung: Aufsicht durch eine Finanzbehörde wie BaFin, FCA oder CySEC.
  • Spreads und Kommissionen: die zentralen Kostenfaktoren beim Handel.
  • Ausführungsqualität: stabile Server und schnelle Order-Ausführung.
  • Instrumentenvielfalt: die Bandbreite der handelbaren Märkte.
  • Support: erreichbare Betreuung bei technischen Fragen.

Ein regulierter Anbieter unterliegt Vorgaben zur Trennung von Kundengeldern. Bei nicht regulierten Offshore-Brokern entfallen diese Vorgaben. Die Aufsicht durch die BaFin, die FCA oder die CySEC lässt sich über die öffentlichen Register der Behörden prüfen. Libertex ist ein Aktien- und CFD-Broker und stellt sowohl MetaTrader 4 als auch MetaTrader 5 bereit.

Häufig gestellte Fragen

Was ist MetaTrader und wie funktioniert es?

MetaTrader ist eine Handelssoftware von MetaQuotes, die den Zugang zu den Finanzmärkten über einen Broker eröffnet. Die Plattform zeigt Kurse und Charts, nimmt Orders entgegen und leitet sie an den Broker weiter, der sie am Markt ausführt. Es gibt sie in den Versionen MetaTrader 4 und MetaTrader 5.

Ist MetaTrader ein Broker oder eine Handelsplattform?

MetaTrader ist eine Handelsplattform, kein Broker. MetaQuotes entwickelt die Software und bietet selbst keine Brokerdienste an. Die Order-Ausführung, das Handelskonto und die Kurse liefert ein separater, regulierter Broker, der MetaTrader 4 oder MetaTrader 5 bereitstellt. Die Plattform zeigt also die Kurse an und nimmt Orders entgegen, während der Broker sie am Markt umsetzt.

Welcher MetaTrader ist besser: 4 oder 5?

MetaTrader 4 eignet sich für den Forex-Handel mit MQL4-Strategien. MetaTrader 5 bietet 6 statt 4 Order-Typen, 21 statt 9 Zeitrahmen und den Zugang zu mehreren Anlageklassen. Für Multi-Asset-Handel ist MetaTrader 5 die passendere Version, für reine Forex-Strategien bleibt MetaTrader 4 praktisch. Auch ein integrierter Wirtschaftskalender spricht bei fundamentaler Analyse für MetaTrader 5.

Was kostet die Nutzung von MetaTrader?

MetaTrader ist für Trader kostenlos und wird als kostenlose Software heruntergeladen. Kosten entstehen nicht über die Plattform, sondern über die Spreads und Kommissionen des jeweiligen Brokers. Die Höhe dieser Kosten hängt vom Broker und vom gehandelten Instrument ab. MetaQuotes selbst berechnet den Tradern keine Nutzungsgebühr, da es die Software an die Broker lizenziert.

Wie benutzt man MetaTrader 5?

MetaTrader 5 wird zunächst heruntergeladen und mit einem Broker-Konto verbunden. Danach öffnet der Trader ein Chart und wählt ein Instrument. Über das New-Order-Fenster gibt er eine Order mit Volumen, Stop Loss und Take Profit auf. Ein Demokonto ermöglicht das Üben ohne echtes Kapital, bevor auf ein Live-Konto gewechselt wird.

Was sind Expert Advisors?

Expert Advisors sind algorithmische Handelsprogramme in MetaTrader, die Transaktionen automatisch nach einem festen Algorithmus ausführen. Sie werden im MetaEditor in MQL4 oder MQL5 geschrieben und laufen nur im Desktop-Terminal. Der Strategy Tester prüft einen Expert Advisor an historischen Daten, bevor er live eingesetzt wird.

Wie wähle ich einen MetaTrader Broker?

Ein MetaTrader Broker wird nach fünf Kriterien beurteilt: Regulierung, Spreads und Kommissionen, Ausführungsqualität, Instrumentenvielfalt und Support. Die Regulierung durch eine Behörde wie BaFin, FCA oder CySEC ist ein zentrales Kriterium, da bei unregulierten Anbietern die Vorgaben zur Trennung von Kundengeldern entfallen. Da MetaTrader selbst kein Broker ist, entscheidet erst die Wahl des Brokers über Kosten und verfügbare Märkte.

Gibt es MetaTrader 6?

Nein. MetaQuotes hat in seinen offiziellen Quellen keinen MetaTrader 6 angekündigt oder veröffentlicht. MetaTrader 5 ist die aktive Plattform und erhält laufend neue Versionen, zuletzt im Jahr 2026. MetaTrader 4 wird nur noch gepflegt und nicht mehr weiterentwickelt. Wer heute einsteigt, wählt daher zwischen MetaTrader 4 und MetaTrader 5.

Wie installiere ich MetaTrader?

MetaTrader wird von der Website des Brokers oder von MetaQuotes heruntergeladen und über einen Installer eingerichtet. Unter Windows ist der volle Funktionsumfang verfügbar, unter macOS erfolgt die Installation über einen Wine-basierten Installer. Die mobilen Apps stehen für Android und iOS bereit.

Ist MetaTrader für Einsteiger geeignet?

MetaTrader ist für Neueinsteiger geeignet, da beide Versionen ein Demokonto mit virtuellem Kapital erlauben. MetaTrader 4 gilt als schlanker, MetaTrader 5 bietet mehr Funktionen wie 21 Zeitrahmen und einen Wirtschaftskalender. Das Demokonto ermöglicht das Kennenlernen der Oberfläche ohne finanzielles Risiko.

Haftungsausschluss: Die Informationen in diesem Artikel sind nicht als Anlageberatung gedacht und stellen keine andere Form der Beratung oder Empfehlung dar, die von Libertex angeboten oder unterstützt wird. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.

Warum sollten Sie mit Libertex handeln?

  • Erhalten Sie Zugang zu einem kostenlosen Demokonto.
  • Sie bekommen an 5 Tagen in der Woche von 9 bis 21 Uhr (mitteleuropäische Standardzeit) technische Unterstützung durch einen Mitarbeiter.
  • Verwenden Sie einen Hebel von bis zu 1:30 (für Kleinanleger).
  • Arbeiten Sie mit einer Plattform, die für jedes Gerät geeignet ist: Libertex und MetaTrader.
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