Was ist Forex? Ein umfassender Leitfaden für Einsteiger

Was ist Forex? Ein umfassender Leitfaden für Einsteiger


Der Begriff „Forex" - auch bekannt als Fremdwährungshandel, Währungsumtausch oder unter der Abkürzung „FX" - bezieht sich auf den Devisenhandel oder auf Transaktionen zwischen verschiedenen Währungen.

28 Mai 2020

Reading time: 16 min

Heute gilt er als der wichtigste Devisenmarkt der Welt mit über 5 Billionen Dollar, die täglich gehandelt werden. Das Gesamtvolumen aller Aktienmärkte der Welt kommt nicht einmal annähernd an diese Zahl heran. Aber, was bedeutet das für Sie? Nun, wenn Sie sich den Währungsmarkt genauer ansehen, werden Sie sicher auf einige faszinierende Handelsmöglichkeiten stoßen, die Sie bei anderen Anlagen nicht finden werden.

Nun, jeder wird diese Art des Handels schon irgendwann einmal erlebt haben. Das offensichtlichste Beispiel ist, wenn man in ein anderes Land reist und seine eigene Währung in die lokale Währung umtauscht. Das ist ganz einfach, nicht wahr? 

Und das ist das Grundprinzip der Forex-Investitionen.

Was den Preis jeder Währung angeht, so variiert dieser abhängig von der Nachfrage nach dieser Währung im Verhältnis zu anderen Währungen. Oder anders ausgedrückt: je mehr eine bestimmte Währung nachgefragt wird, desto höher ist ihr Preis und umgekehrt.

Wenn Sie sich jetzt immer noch fragen, was genau Forex ist, dann sagen wir einfach, dass es sich dabei im Grunde um einen dezentralisierten Marktplatz handelt, auf dem Sie mit allen wichtigen Weltwährungen handeln können.

Er umfasst ein breites Spektrum verschiedener Marktakteure, von den größten Finanzinstitutionen der Welt, die mit großen Geldgeschäften zu tun haben, bis hin zu ganz normalen Menschen, die lediglich hier und da ein paar Dollar umtauschen.

Aber sie alle haben dasselbe Ziel - entweder wollen sie eine Währung kaufen und dann für mehr verkaufen, als sie bezahlt haben, oder sie verkaufen eine Währung und kaufen sie dann für weniger Geld zurück.

Um sich denjenigen anzuschließen, die bereits auf dem Großen Basar der Devisenmärkte, also dem Forex, handeln, brauchen Sie nur einen Computer, eine Internetverbindung und ein Handelskonto, um Ihre Transaktionen abzuschließen. Ja, es geht tatsächlich so schnell und so einfach!

Wie funktioniert Forex Trading?

Das Ziel des Devisenhandels ist es, von den Wertveränderungen einer Währung im Verhältnis zu einer anderen zu profitieren. Sie können einen Gewinn erzielen, indem Sie eine Währung kaufen und sie dann zu einem höheren Preis verkaufen oder indem Sie sie zuerst verkaufen und dann zu einem niedrigeren Preis zurückkaufen.

Um zu verstehen, wie dies in der Praxis funktioniert, müssen Sie verstehen, was genau ein Währungspaar ist. Währungen werden im Verhältnis zu anderen Währungen bepreist. Wenn Sie Euro (EUR) kaufen, hängt der Preis, den Sie zahlen, davon ab, ob Sie US-Dollar (USD), Britische Pfund (GBP) oder eine andere Währung in diese Euro umtauschen.

Ein Währungspaar besteht aus einer Basiswährung und einer Gegen- oder Bezugswährung. Die Basiswährung ist die erste Währung im Angebot und die Gegenwährung die zweite. Die Gegenwährung ist die Bezugswährung, in der die Basiswährung notiert wird.

Nehmen wir beispielsweise an, dass die Notierung von EUR/USD bei 1,1017-1,1019 liegt. In diesem Beispiel ist der EURO die Basiswährung und der USD die Bezugswährung. Der Euro-Preis wird in USD notiert.

Sie würden also 1,1019 USD zahlen, um 1 Euro zu kaufen. Wenn Sie 1 Euro verkaufen wollten, würden Sie 1,1017 USD erhalten.

Bei den meisten Paaren wird die liquideste Währung in der Regel zuerst notiert. Wenn der USD jedoch mit dem Britischen Pfund, dem Euro, dem Neuseeland-Dollar oder dem Australischen Dollar gepaart wird, wird der USD an zweiter Stelle notiert.

Wenn die Basiswährung eine ausländische Währung ist, wird die Notierung als direkte Notierung bezeichnet. Wenn die Basiswährung die einheimische Währung ist, wird die Notierung als indirekte Notierung bezeichnet. 

Währungspaare werden in drei Kategorien unterteilt:

  • Die weltweit am häufigsten gehandelten Währungspaare werden als „Majors“ (oder Major-Währungspaare) bezeichnet. Sie umfassen EUR/USDUSD/JPYGBP/USDAUD/USDUSD/CHFNZD/USD und USD/CAD. Sie haben sicher bemerkt, dass diese Währungspaare alle den USD enthalten.
  • Währungspaare, die zwei der oben aufgeführten Währungen, aber nicht den USD enthalten, werden als Minor-Währungspaare (oder Minors) bezeichnet. Diese Paare werden auch als Kreuzwährungspaare, Währungskreuze oder Crosses bezeichnet. Beispiele sind EUR/GBPAUD/JPY und GBP/CAD.
  • Exotische Währungspaare (Exotics) umfassen eine Hauptwährung und eine andere. Die zweite Währung ist in der Regel die Währung eines Entwicklungslandes wie der Türkei, Thailands oder Südafrikas. Zu den exotischen Währungen gehören jedoch auch die Währungen von gut entwickelten Nationen wie Singapur und Hongkong.

Ein wichtiger Aspekt des Forex-Handels ist die Liquidität. Wenn zwei Länder eine gesunde Handelsbeziehung haben, sollte das Währungspaar mit seinen beiden Währungen sehr liquide sein. Andererseits kann ein Währungspaar, das die Währungen zweier Länder umfasst, die keine Handelsbeziehungen unterhalten, nicht liquide sein.

Die Haupt- und Nebenwährungspaare (Major und Minor) werden aufgrund ihrer hohen Liquidität am liebsten gehandelt. Diese Währungspaare können in jedem Zeitrahmen gehandelt werden, da der Spread (also die Differenz zwischen dem notierten Kauf- und Verkaufskurs) gering ist. Exotische Währungspaare können auch gehandelt werden, benötigen jedoch größere Preis- bzw. Kursbewegungen, um die Handelskosten zu decken. Das bedeutet, dass Sie entweder ein hohes Volatilitätsniveau oder einen längeren Zeitrahmen brauchen.

Arten von Forex-Handelsstrategien

Es gibt unterschiedliche Ansätze dafür, die Währungen zu analysieren und mit ihnen zu handeln:

  • Die Fundamentalanalyse berücksichtigt den Unterschied zwischen den Volkswirtschaften zweier Länder und wie sich dieser sich auf die relative Stärke der jeweiligen Währung auswirken kann. Das schließt auch Zinssätze, Geldmenge und Handelsbilanzen mit ein.
  • Bei der technischen Analyse wird die Preisaktion des Währungspaares betrachtet. Zur Identifizierung von profitablen Trading Möglichkeiten werden dabei Kursmuster, Indikatoren und Unterstützungs- und Widerstandsniveaus verwendet.
  • Trader verwenden auch Nachrichten, die Marktstimmung sowie Algorithmen, um potenzielle Trading Gelegenheiten zu identifizieren.
  • Scalping-Strategien nutzen kurzfristige Preisbewegungen, die Sekunden oder Minuten dauern können, um Gewinne zu erzielen. (Sie stellen praktisch eine Technische Analyse in Echtzeit dar.)
  • Day Traders nutzen die technische Analyse, um Trades zu erkennen, die nur einige Minuten oder Stunden dauern können, um Gewinne zu erzielen. Sie schließen alle Positionen am Ende des Tages.
  • Swing Traders halten Positionen für einige Tage, um größere Preisschwankungen auszunutzen.
  • Position Traders und Trendfolger halten Positionen für einige Jahre. Sie folgen dabei den großen Trends oder Preismustern.

Losgrößen (Lots) und wie man die Positionsgröße berechnet

Einer der am meisten verwirrenden Aspekte des Forex-Handels ist die Berechnung der Größe einer Position. Die Größe einer Position, d. h. die Größe ihres Risikos am Markt, hängt vom gehandelten Kurs, der Losgröße und der Anzahl der Lots ab.

Was ist also ein Lot? Ein Lot ist die standardisierte Handelsgröße für den Forex-Handel. Ein Lot entspricht 100.000 Einheiten der Basiswährung. Wenn Sie also 1 Lot von EUR/USD zu 1,1019 kaufen, kaufen Sie 100.000 Euro und zahlen 110.190 Dollar.

Sie haben wahrscheinlich bemerkt, dass Ihre Mindesthandelsgröße bei einer solchen Losgröße ziemlich groß ist. Glücklicherweise können Sie auch mit kleineren Lots handeln:

  • Mini-Lots sind 10.000 Einheiten der Basiswährung.
  • Mikro-Lots sind 1.000 Einheiten der Basiswährung
  • Nano-Lots sind 100 Einheiten der Basiswährung.

Wie man Forex Trading lernt

Jede Art von Trading erfordert ständiges Lernen. Es ist nicht damit zu vergleichen, wenn man Arzt wird, wo man zuerst studiert und dann praktiziert. Im Falle des Tradings muss man gleichzeitig lernen und umsetzen, was man lernt.

Sie können mit einem Demokonto beginnen (was Sie bei Libertex kostenlos tun können), aber Ihre Lernkurve wird rasch ansteigen, wenn Sie mittendrin stecken. Einige der wichtigsten Lektionen, die Sie lernen müssen, betreffen die Art und Weise, wie Sie am besten reagieren, wenn Sie Geld verdienen oder verlieren. Es ist also eine gute Idee, ein Live-Konto zu eröffnen, sobald Sie sich beim Trade auf Ihrem Demokonto sicher fühlen.

Um Ihre Kenntnisse zu verbessern, sollten Sie Bücher über den Handel und die technische Analyse lesen. Auch für Forex Trader lohnt es sich, etwas über Wirtschaft und Geldpolitik zu lernen, da diese den Wert einer Währung bestimmen. Es gibt auch viele sehr gute Videos und Blogs zu diesen Themen, die im Internet kostenlos zur Verfügung stehen.

Schließlich sollten Sie ein Tagebuch führen, sich Ziele setzen und Ihre Fortschritte verfolgen. Je systematischer Sie sich mit dem Lernprozess beschäftigen, desto effizienter wird Ihre Lernkurve sein.

Warum ist der Devisenhandel die beste Anlagemöglichkeit?

Der Devisenhandel, oder einfach Forex, wie er oft genannt wird, ist heute eine der beliebtesten Aktivitäten unter den Investoren. Immer mehr Menschen zeigen ein Interesse am Devisenhandel. Ihre Gründe sind zahlreich und vielfältig, obwohl viele von ihnen darin eine gute Quelle für künftige Handelserträge sehen. Mit der richtigen Strategie können die Menschen definitiv von dieser einzigartigen Art des Handels profitieren.

Der Devisenhandel hat eine Vielzahl von Vorteilen, die dazu beitragen, seinen Online-Trading-Markt zu erweitern:

  • Größere Liquidität

    Es ist der liquideste Markt der Welt mit einem Handelsvolumen von über 5 Billionen Dollar. Das bedeutet, dass Sie Positionen leichter als auf anderen, weniger liquiden Märkten öffnen und schließen können.

  • Geringe Volatilität

    Auf dem FOREX-Markt gibt es weniger Variablen, die den Preisunterschied zwischen zwei Währungen beeinflussen. Er ist auch viel vorhersehbarer im Vergleich zu anderen Vermögenswerten, wie z. B. Aktien.

  • Größere Hebelwirkung

    Hebelwirkung und Volatilität sind eng miteinander verbunden. Da es sich bei Devisen um einen Markt mit geringer Volatilität handelt, wird der Hebel beim Handel mit FOREX immer höher sein.

  • Ständige Preisaktualisierungen

    Sie können die Preise 24 Stunden am Tag und 5 Tage pro Woche in Echtzeit überprüfen.

  • Er ist dezentralisiert

    Als ein Markt, der auf Dezentralisierung beruht, ist er viel zugänglicher, was es wiederum ermöglicht, das Handelsvolumen immer weiter auszuweiten.

Nachteile und Risiken des Forex-Handels

Wie jede Handelsaktivität ist der Devisenhandel mit einigen Risiken und Nachteilen verbunden.

  • Marktrisiken

    Alle Handelsinstrumente unterliegen einer Reihe von Marktrisiken. Politische, wirtschaftliche und geopolitische Faktoren können zu einer erhöhten Volatilität beitragen, was den Handel zu einer Herausforderung machen kann.

  • Potenzial für große Verluste

    Der Einsatz von Leverage (Hebelwirkung) und Margin (Marge) kann zur Steigerung von Gewinnen genutzt werden, kann aber auch zur Vergrößerung von Verlusten führen. Forex-Trader müssen die Hebelwirkung also mit Vorsicht einsetzen und sicherstellen, dass sie sich des potenziellen Verlusts bei jedem Handel bewusst sind.

  • Wochenend-Lücken

    Da die Devisenmärkte 24 Stunden am Tag gehandelt werden, müssen sich Forex Trader keine Sorgen über die Lücken machen, die über Nacht auf anderen Märkten entstehen. Allerdings sind die Devisenmärkte am Wochenende geschlossen, was zu Kurslücken führen kann. Forex Trader sollten daher vorsichtig sein, wenn sie Positionen über ein Wochenende halten.

  • Liquidität

    Einige Währungen können eine lange Phase mit geringer Liquidität durchlaufen. Dies kann zu größeren Spreads und größerer Volatilität führen. Sogar liquide Währungen können in bestimmten Perioden einer Handelssitzung illiquide werden.

  • Risiken der Gegenpartei

    Forex wird nicht wie Aktien und andere Instrumente an zentralisierten Börsen gehandelt. Das bedeutet, dass die Art und Weise, wie der Handel stattfindet, weniger überwacht wird und die Händler möglicherweise nicht geschützt sind, wenn ein Broker zahlungsunfähig wird.

  • Regulatorische Risiken

    Forex-Broker werden von mehreren Aufsichtsbehörden reguliert, die von dem Land abhängen, in dem der Broker ansässig ist. Trader sollten immer sicherstellen, dass ihr Broker von einer angesehenen Regulierungsbehörde zertifiziert ist.

Was bedeutet „Spread“?

Sicherlich haben Sie das Wort „Spread" im Zusammenhang mit den Finanzmärkten schon oft gehört, aber kennen Sie seine genaue Bedeutung?

Nun, auf den meisten Finanzmärkten gibt es drei Preise: den Marktpreis, den Ankaufspreis und den Verkaufspreis.

Das Wort „Spread" bezieht sich auf die Differenz zwischen dem Angebots- (oder Verkaufs-) und dem Nachfrage- (oder Kauf-) Preis und wird für alle Aktien und Börsenderivate verwendet.

 Kurz gesagt, der Spread ist die Differenz 
zwischen dem Verkaufs- und dem Kaufpreis.

Im Margin Diagramm sehen Sie den Preis, zu dem Sie die erste Währung kaufen können, und können diesen dann mit der zweiten Währung vergleichen.

Angenommen, der EUR/USD-Verkaufspreis beträgt 1.300, dann müssen Sie, wenn Sie 1 € kaufen möchten, 1,30 $ bezahlen. Daher wäre es ratsam, diesen Kauf zu tätigen, wenn Sie glauben, dass der EUR gegenüber dem US-Dollar steigen wird. Mit anderen Worten: Sie sollten nur dann kaufen, wenn Sie glauben, dass Sie Ihre 1 € für einen Betrag verkaufen können, der höher ist als die 1,30 $, die Sie dafür bezahlt haben.

Falls Sie verkaufen möchten, zeigt Ihnen das Diagramm den Preis, zu dem Sie die erste Währung für die zweite verkaufen können.

Wenn der EUR/USD-Verkaufspreis bei 1,300 liegt, könnten Sie 1 € zu diesem Preis verkaufen. Es ist jedoch nur dann ratsam zu verkaufen, wenn Sie glauben, dass der Preis des EUR gegenüber dem US-Dollar fallen wird. Denn dann könnten Sie den selben Euro für weniger als die 1,30 $ kaufen, die Sie bei der Eröffnung der Position bezahlt haben.

Was ist ein Pip?

Ein Pip – die Kurzform von „point in percentage" - ist ein sehr kleines Maß für die Veränderung eines am Devisenmarkt gehandelten Währungspaares. Er kann entweder in Form des notierten Kurses oder in Form der zugrunde liegenden Währung ausgedrückt werden. Ein Pip ist eine standardisierte Einheit und ist der kleinste Betrag, um den sich der notierte Preis einer Währung ändern kann.

Wenn Sie sehen, dass der Kurs des EUR/USD-Paares von 1,3600 auf 1,3650 gestiegen ist, können Sie dies als einen Anstieg von 50 Pips beschreiben. 
Wenn Sie also bei 1,36 kaufen und dann bei 1,3650 verkaufen würden, läge Ihr Gewinn bei 50 Pips. Dies soll natürlich nur als Beispiel dienen.

Der tatsächliche Gewinn, den Sie erhalten, hängt von der Menge der Währung ab, die Sie gekauft haben:

  • Wenn Sie zum Beispiel Mikro-Lots (1.000 Einheiten) gekauft haben und mit einem auf US-Dollar lautenden Konto handeln, beträgt der Pip-Wert 0,1 Dollar. Wenn Ihr Gewinn also 50 Pips beträgt, bedeutet dies, dass Sie $5 gemacht haben.
  • Wenn Sie Mini-Lots (eine Einheit von 10.000) gekauft haben, erhöht sich der Pip-Wert auf $1, so dass Ihr Gewinn $50 beträgt.
  • Ähnlich verhält es sich, wenn Sie ein Standard-Lot (100.000 Einheiten) kaufen, dann steigt der Pip-Wert auf 10 $, was einem Gewinn von 500 $ entspricht.

Derselbe Pip-Wert gilt für alle Währungspaare, bei denen der US-Dollar an zweiter Stelle steht. Wenn er jedoch als erste Währung aufgeführt ist, wird der Pip-Wert ein anderer sein. Um diesen neuen Pip-Wert zu berechnen, müssen Sie den normalen Pip-Wert durch den aktuellen Wechselkurs dividieren.

Wenn Ihr Währungspaar beispielsweise USD/CHF ist, müssen Sie $0,10 (Mikro-Lot-Wert) durch 0,9435 (den aktuellen Wechselkurs für CHF) dividieren, um $0,1060 (neuer Pip-Wert) zu erhalten. Wenn JPY Teil Ihres Paares ist, wie in USD/JPY, müssen Sie die gleichen Schritte befolgen und dann am Ende Ihr Ergebnis mit 100 multiplizieren.

Was ist eine Hebelwirkung (Leverage)?

Hebelwirkung (oder Leverage) bedeutet im Wesentlichen, etwas Kleines zu benutzen, um etwas Größeres zu kontrollieren. Im speziellen Fall des Währungshandels bedeutet dies, dass man einen kleinen Kapitalbetrag auf seinem Konto hat, den man benutzt, um einen größeren Betrag anderswo auf dem Markt zu kontrollieren.

Wenn FOREX Ihnen beispielsweise einen Hebel von 1:100 bietet, dann bedeutet das, dass Sie mit 100 Mal mehr Geld handeln können als der Betrag Ihrer ursprünglichen Einzahlung. 
Das heißt, dass Sie, wenn Sie in 100.000 EUR/USD investieren wollen, nur noch 1.000 € benötigen. Diese Art von Handel ist jedoch mit einem viel höheren Risiko verbunden ... 
Nehmen wir einmal an, Sie setzen einen Hebel von 1:100 ein. Ihre Verluste könnten dann mit dem Faktor 100 multipliziert werden. Gehen Sie also nur dann darauf ein, wenn Sie völlig sicher sind.

Vorteile der Hebelwirkung:

  • Gewinnerhöhung

    Der erste und wahrscheinlich wichtigste Vorteil des Trades mit Hebelwirkung ist, dass man mit weniger Aufwand mehr Geld verdienen kann. Was auch immer Sie handeln und wie viel auch immer, der Hauptzweck der Leverage ist es, Ihre Gewinne pro Handel zu erhöhen.

  • Erhöhung der Kapitaleffizienz

    Daraus folgt, dass Sie durch die Erhöhung der Geldmenge, die Sie pro Handel verdienen können, natürlich auch Ihre Kapitaleffizienz erhöhen. Um den gesamten technischen Prozess besser zu verstehen, betrachten Sie Ihr Kapital als einen Vermögenswert mit Renditepotenzial.

    Sehen Sie es einmal so: Wenn es zwei Tage dauert, um mit ungehebelten Positionen £100 zu generieren, würde die Hebelwirkung bedeuten, dass es viel schneller geht, die gleichen £100 zu verdienen. Dies bedeutet, dass Ihr Kapital stärker reinvestiert werden kann und Ihnen somit regelmäßig Gewinne einbringen kann.

  • Geringe Volatilität abschwächen

    Ein weiterer wichtiger Vorteil der Hebelwirkung, insbesondere beim Devisenhandel, ist, dass sie die geringe Volatilität abschwächt. Es sind in der Regel die volatilen Börsen, die die höchsten Gewinne erzielen. Das liegt daran, dass sich diese Märkte in größeren Zyklen bewegen als die stabileren Instrumente.

Seien Sie vorsichtig beim Einsatz der Hebelwirkung im Devisenhandel! 
Sie kann Ihnen zwar helfen, Ihre Gewinne zu steigern, aber sie kann Sie auch 
eine Menge Geld kosten. Gehen Sie verantwortungsvoll damit um.

Was sind CFDs?

CFD Trading ist eine beliebte Form des Derivatehandels. Das CFD-Trading ermöglicht es Ihnen, auf das Auf und Ab von sich schnell bewegenden Finanzmärkten (oder Instrumenten), wie AktienIndizesRohstoffeWährungen und anderen liquide Vermögenswerte, zu spekulieren.

Der Handel mit CFDs in Währungspaaren ermöglicht es Ihnen, Long- oder Short-Positionen zu eröffnen. Eine Long-Position bedeutet, dass Sie die Basiswährung kaufen, und damit bei der Referenzwährung „short“ gehen, also verkaufen. Der Preis steigt, sobald die Basiswährung stärker wird oder wenn die Gegenwährung schwächer wird. Sie profitieren davon, wenn Sie die Position zu einem höheren Preis schließen.

Wenn Sie eine Short-Position eröffnen, verkaufen Sie die Basiswährung und kaufen die Referenzwährung. Der Preis fällt, wenn die Basiswährung schwächer wird oder wenn die Gegenwährung stärker wird. Sie erzielen einen Gewinn, wenn Sie die Position zu einem niedrigeren Preis schließen.

Vorteile von CFDs:

Trader können mit einem Volumen jeder beliebigen Größe arbeiten.

Der direkte Preis und die Liquidität eines jeden CFDs werden im zugrundeliegenden Markt widergespiegelt.

CFDs sind weniger kompliziert als Optionen und Garantien:

Der direkte Preis und die Liquidität eines jeden CFDs werden im zugrundeliegenden Markt widergespiegelt.

  • Liquidität:

    Die CFD-Preise spiegeln direkt das Geschehen auf dem zugrunde liegenden Markt wider. Das bedeutet, dass CFDs zusätzlich zu der vom Broker angebotenen Liquidität auch den Zugang zur Liquidität eines größeren Marktes bieten.

  • Die Möglichkeit, von einem Konto aus in verschiedenen Finanzmärkten zu arbeiten:

    Viele Broker, die mit diesen Instrumenten handeln, bieten CFDs an, die auf Aktien aus verschiedenen Märkten der Welt basieren, sowie andere Arten von Finanzinstrumenten wie Gold, Silber, Öl, Aktienindizes, Sektoren, Rohstoffe, Staatsanleihen, Währungen usw. Dies gibt den Händlern die Möglichkeit, ihr Trading und ihre Investitionen zu diversifizieren, indem sie ein breiteres Portfolio von Optionen aufrechterhalten.

  • Die Möglichkeit, jederzeit zu arbeiten:

    Viele Broker bieten ihren Kunden verlängerte Arbeitszeiten an, was bedeutet, dass sie mit bestimmten Instrumenten oder Märkten wie dem FTSE und dem Dow arbeiten können, selbst wenn der zugrunde liegende Markt für diesen Tag bereits geschlossen ist.

  • Händler können so lange arbeiten, wie sie wollen:

    CFDs haben kein festes Fälligkeitsdatum.

  • Es gibt keine festgelegte Kontraktgröße.

    Trader können mit einem Volumen jeder beliebigen Größe arbeiten.

Differenzkontrakte (Contracts for Difference = CFDs), sind Teil einer Gruppe von derivativen Finanzprodukten, die den Einsatz der Hebelwirkung ermöglichen. Das bedeutet, dass Sie mehr Geld traden können, als Sie tatsächlich haben, was Ihr Gewinnpotenzial erhöht, aber auch Ihre möglichen Verluste verstärkt. Aus diesem Grund sollten Händler eine gewisse Erfahrung mit dem Einsatz der Leverage haben, bevor sie es mit CFDs versuchen, da Gewinne oder Verluste den investierten Betrag erheblich übersteigen können.

Klicken Sie hier, um mehr über CFDs zu erfahren.

Bullen und Bären: Long-Positions vs. Short-Positions

Die Begriffe "Bulle" und "Bär" werden verwendet, um die beiden Anlegertypen zu identifizieren, denen wir auf dem Devisenmarkt begegnen.

Bullen sind wenig überraschend am häufigsten in Bullenmärkten anzutreffen. Dieser Anlegertyp ist optimistisch und erwartet einen Kursanstieg, daher bevorzugt er Long-Positions als eine Möglichkeit, Geld zu verdienen. Daher wird im FOREX immer dann eine Long-Position eröffnet, wenn der Anleger ein Währungspaar kauft und auf einen Kursanstieg wartet.

Bären hingegen sind in der Regel in Bärenmärkten zu Hause, wo die Anleger pessimistisch sind und mit fallenden Kursen rechnen und sich daher für die Eröffnung von Short-Positions entscheiden. Speziell beim FOREX wird eine Short-Position dann eröffnet, wenn der Anleger ein Währungspaar in der Hoffnung auf einen Kursrückgang verkauft.

Wie beginne ich mit dem Forex-Trading?

Um die besten Ergebnisse beim Forex Trading (Börsenmarkt) zu erzielen, sollten Sie zunächst diese Grundprinzipien beachten:

  • Wählen Sie die Währungspaare aus, mit denen Sie traden wollen. Für Forex-Neulinge empfehlen wir Währungspaare mit einem hohen Handelsvolumen. In der Regel sind dies die Währungen der größten Volkswirtschaften der Welt, wie z. B. der Vereinigten Staaten, der Europäischen Union, des Vereinigten Königreichs, Japans oder der Schweiz.
  • Informieren Sie sich über alle bevorstehenden wirtschaftlichen Ereignisse, die Ihre Währungspaare beeinflussen könnten. Die Währungen können beispielsweise durch die Veröffentlichung makroökonomischer Daten über die wichtigsten Volkswirtschaften der Welt und durch wirtschaftliche Entscheidungen der jeweiligen Zentralbanken beeinflusst werden. Das Wissen über diese Art von Entwicklungen kann Ihnen viel über die Stärke oder Schwäche Ihrer Währungen sagen.
  • Stellen Sie sich einen Trading Plan auf. Die besten Handelszeiten sind diejenigen, in denen das Volumen am höchsten ist. Diese fallen typischerweise mit der Eröffnung und Schließung des Handels an den größten Devisenbörsen, z. B. in New York, London und Tokio, zusammen.
  • Verwenden Sie technische Analyse Tools. Wenn Sie mit dem FOREX-Trading Geld verdienen wollen, müssen Sie einfach nur die technische Analyse nutzen. Diese Art der Analyse beinhaltet die Verwendung von Diagrammen zur Untersuchung der Preisentwicklung.
  • Setzen Sie die Hebelwirkung effektiv ein. Wenn Sie wissen, wie Sie den Hebel einsetzen, können Sie Ihre Verluste weitestgehend minimieren. Sie müssen für jeden Handel ein „Stop-Loss" setzen oder ein überschaubares Verlustniveau festlegen. Auf diese Weise können Sie größere Verluste vermeiden, indem Sie eine Position schließen, die nicht wie erwartet gelaufen ist.

Wenn Sie es bis hierher geschafft haben, dann haben Sie alle in diesem Artikel erläuterten Konzepte verstanden. Diese Konzepte werden Ihnen dabei helfen, Grafiken zu verstehen und auch wie Sie am besten die Wertsteigerung und Wertminderung Ihrer ausgewählten Handelswährung verfolgen, so dass Sie potenziell profitable Anlagemöglichkeiten erkennen können.

Der nächste Schritt ist die Einrichtung Ihres eigenen kostenlosen FOREX-Demokontos. Sobald Sie ein solches Konto haben, können Sie die Auswahl von Währungspaaren üben und sie kaufen, wenn Sie glauben, dass sie im Wert steigen werden.

Dann werden Sie sich nach und nach neue Strategien aneignen, welche Sie darauf vorbereiten, mit echtem Geld zu handeln. Letztendlich werden diese Ihnen dabei helfen, ein erfolgreicher Trader auf einem der am besten positionierten Devisenmärkte der Welt zu werden.

Wir empfehlen Ihnen, unsere kostenlosen Lektionen zu Rate zu ziehen, bevor Sie mit dem Trading mit echtem Geld beginnen.

Denken Sie daran: Übung macht den Meister ... Beginnen Sie noch heute, mit FOREX Geld zu verdienen!

Warum sollte ich mit Libertex handeln?

Libertex ist eine internationale Marke mit zwanzig Jahren Erfahrung auf den Finanzmärkten und im Online-Trading. Seit 1997 hilft Libertex den Anlegern, Aktien, Währungen, Indizes, Rohstoffe, Gold, Öl, Gas und andere verschiedene Finanzinstrumente so effektiv wie möglich zu handeln.

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Häufig gestellte Fragen

  • Was bedeutet Forex?

    Forex ist die Abkürzung für „Foreign Exchange“ und beinhaltet den Handel einer beliebigen Währung gegen eine andere Währung.

  • Was ist Forex und wie funktioniert er?

    Die Begriffe Forex, Forex-Trading und Devisenhandel, beziehen sich auf den Handel mit Währungen. Forex wird nicht auf und wie Aktien gehandelt, sondern auf den „Over the Counter (OTC)-Märkten“. Das bedeutet, dass Währungstransaktionen direkt zwischen Banken und anderen Institutionen stattfinden. Forex-Trader können über Plattformen, die von Brokern zur Verfügung gestellt werden, auf den Forex-Markt zugreifen.

  • Wie viel benötigen Sie, um mit dem Forex-Trading zu beginnen?

    Sie können das echte Trading mit Libertex bereits mit nur 10 Dollar beginnen. Sie können auch ein kostenloses Demokonto eröffnen, um mehr über den Forex-Handel zu erfahren.

  • Kann ich mit S100 auf dem Forex handeln?

    Ja, auf jeden Fall. Um ein Einkommen zu erzielen, werden Sie ein größeres Konto brauchen, aber je früher Sie anfangen zu lernen, wie man handelt, desto besser.

  • Was ist der Unterschied zwischen Forex und CFDs?

    Forex umfasst nur Währungen, während CFDs (Contracts for Difference = Differenzkontrakte) neben Währungen auch andere Anlageklassen wie Aktien und Rohstoffe umfassen. Sie können also direkt mit Forex handeln oder Sie können CFDs auf Forex-Paare handeln.

  • Wie kann ich Forex lernen?

    Es gibt viele kostenlose Tutorials und Videos online. Ein guter Ausgangspunkt ist der kostenlose Libertex-Trading-Kurs für Anfänger.

  • Ist der Forex-Handel einfach?

    Der Forex-Handel ist einfach, aber ein profitabler Forex-Handel erfordert Zeit und Mühe. Um erfolgreich zu sein, müssen Sie den für Sie passenden Handelsstil finden und Ihre eigene Herangehensweise an das Trading entwickeln.

  • Warum scheitern Forex-Händler?

    Die meisten Forex-Traders scheitern, sobald sie versuchen, über Nacht erfolgreich zu sein und wenn sie nicht richtig mit ihrem Risiko umgehen. Erfolg erfordert Geduld, Disziplin und harte Arbeit.

  • Ist Forex-Trading ein Betrug?

    Nein, der Forex-Markt ist legitim und tatsächlich der größte Finanzmarkt der Welt. Es gibt jedoch Forex-Broker und Handelssysteme, die eine Betrugsmasche sind. Sie können jedoch umgangen werden, indem Sie sicherstellen, dass jeder, mit dem Sie Geschäfte machen, reguliert ist.

  • Ist der Forex-Handel illegal?

    Nein, der Forex-Handel ist in fast jedem Land legal. Jedes Land hat allerdings unterschiedliche Vorschriften bezüglich der Regulierung von Brokern und der Höhe der Hebelwirkung, die Kleinanlegern zur Verfügung steht. Der CFD-Handel ist in den USA illegal, was bedeutet, dass CFDs auf dem Forex nicht für US-Bürger verfügbar sind. Der Forex-Handel selbst ist jedoch in den USA legal.

  • Wie sicher ist der Forex-Handel?

    Jeder Handel ist mit Risiken verbunden. Der Betrag, den Sie verlieren können, hängt von Ihrem eigenen Risikomanagement und Ihrer Disziplin ab. Dennoch ist der Handel mit nicht regulierten Brokern nicht sicher, unabhängig von Ihrem Risikomanagement-Prozess.

  • Wie wird der Devisenhandel besteuert?

    Die Art und Weise, wie der Forex-Handel besteuert wird, ist von Land zu Land unterschiedlich. In den meisten Fällen unterliegen die Gewinne aus dem Devisenhandel der Kapitalertragssteuer.

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