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73,77 % der Konten von Kleinanlegern verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld.

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Die Bitcoin-Bullen werden ungeduldig, da die Kursgewinne ausbleiben

Wed, 16.08.2023 - 09:42

Nach einem turbulenten Jahr 2022, in dem das Flaggschiff der Kryptowährungen auf mehrjährige Tiefs unter 16.000 US-Dollar fiel, verlief das laufende Jahr für BTC und den Kryptowährungsmarkt insgesamt wesentlich positiver. In der ersten Hälfte des Jahres 2023 konnte Bitcoin seinen Wert von diesen lokalen Tiefstständen verdoppeln und Anfang Juli einen Höchststand von über 31.000 US-Dollar erreichen. Sicherlich, für jede andere Anlageklasse wäre ein Kursgewinn von 100 % innerhalb von sechs Monaten nichts weniger als ein Wunder, aber Trader und Anleger von Kryptowährungen wurden durch das rasante Wachstum der digitalen Vermögenswerte in den ersten Jahren verwöhnt und haben sich daher mehr erwartet. Die jüngste Halbierung von Litecoin am 2. August, die zu einem unerwarteten Kursrückgang von fast 10 % bei LTC führte, hat auch einige potenzielle Risiken für Bitcoin im Jahr 2024 angedeutet, wenn es dann ebenfalls eine Halbierung bei Bitcoin geben wird.

Nun, da die Kursgewinne seit über einem Monat ins Stocken geraten sind und wir uns wieder deutlich unter der Marke von 30.000 US-Dollar befinden, sind viele Bitcoin-Bullen begierig darauf, dass sich der Aufwärtstrend wieder fortsetzt. In einer Zeit wirtschaftlicher Turbulenzen wie jetzt ist es jedoch schwierig, die Grundlagen zu finden, die es dem Kurs von BTC erlauben würden, seine bereits überdurchschnittliche Performance im bisherigen Jahresverlauf noch zu übertreffen. Die Inflation liegt weltweit weiterhin über dem Zielwert, den USA wurde vor kurzem das AAA-Rating entzogen, und die geopolitische Lage ist weltweit so angespannt wie schon lange nicht mehr. All dies würde für risikoreiche Vermögenswerte, wobei Kryptowährungen so ziemlich die risikoreichsten sind, kaum Gutes verheißen.

Werfen wir also einen genaueren Blick auf einige der wichtigsten Faktoren (positive und negative), die sich mittelfristig auf den Kryptowährungsmarkt auswirken könnten, um Tradern und Anlegern von digitalen Vermögenswerten in dieser unsicheren Zeit zu helfen, etwas Klarheit zu gewinnen.

Die Inflation gibt weiterhin Anlass zur Sorge

Wie wir bereits erwähnt haben, stellt die anhaltende und höher als angestrebte Inflation nach wie vor ein Problem für risikoreiche Vermögenswerte dar. Fairerweise muss man jedoch sagen, dass sie den Kurs von BTC nicht wirklich daran gehindert hat, im Jahresverlauf um fast 100 % zuzulegen. Mit der jüngsten Veröffentlichung des offiziellen Verbraucherpreisindexes für Juli haben wir jedoch einen deutlichen Einfluss auf den Kurs von Bitcoin erlebt. Es ist kein Zufall, dass die digitale Währung in den Tagen unmittelbar nach der Nachricht vom 9. August, dass die Inflation im Vergleich zum Vormonat um 0,2 % und im Vergleich zum Vorjahr um 3,3 % gestiegen ist, um 2 % nachgegeben hat. Und dies, obwohl viele die VPI-Zahlen weitgehend positiver als ursprünglich erwartet bejubelten. Eine ähnliche Entwicklung gab es im Juni, als die VPI-Daten für Mai einen Anstieg von 1 % (m/m) und 8,6 % (y/y) auswiesen, woraufhin der Kurs von Bitcoin von 30.000 US-Dollar auf 29.500 US-Dollar fiel.

In gewisser Weise ist es fast noch beunruhigender, dass der weitaus optimistischere Bericht dieses Monats zu einem fast identischen prozentualen Kursrückgang geführt hat. Es macht Sinn, dass ein immer noch vom Einzelhandel dominierter Markt wie der Kryptowährungsmarkt unter einer anhaltenden, über dem Zielwert liegenden Inflation leiden würde. Abgesehen von der makroökonomischen negativen Korrelation zwischen volatilen Risikoanlagen und der Inflation bedeuten höhere Preise, dass gewöhnliche HODLer am Ende des Monats einfach weniger Geld zur Verfügung haben, und - selbst mit den besten Intentionen - ihr überschüssiges Einkommen, das sie investieren könnten, zwangsläufig geringer ist. Solange die US-Notenbank die Inflation unter Kontrolle halten kann und die Arbeitsmarktdaten positiv bleiben, dürfte dieser Faktor mittelfristig nachlassen, so dass im Jahr 2024 wieder Kursgewinne möglich sind.

Spot-Bitcoin-ETFs am Horizont

Angesichts der strengeren Regulierung, des zunehmenden Schwierigkeitsgrads beim Schürfen und der stagnierenden Kurse ist es verständlich, dass einige verunsicherte Inhaber von Kryptowährungen anfangen, nervös zu werden. Es ist jedoch bei weitem nicht alles schlecht bei Bitcoin, denn die Einführung von Bitcoin-ETFs rückt näher. Trotz der Versuche der SEC, solche Zulassungen in den USA zu verzögern oder zu verhindern, begrüßte die Amsterdamer Börse Euronext am 15. August unter dem Ticker BCOIN ihren ersten ETF dieser Art und erntete auf dem Alten Kontinent begeisterten Beifall.

Dies geschah, nachdem andere große Volkswirtschaften, darunter Brasilien und Kanada, ihre eigenen BTC-ETFs auf den Markt brachten. Die Bedeutung eines solchen Vehikels für technisch weniger versierte oder ältere Anleger, die sich in diesem Bereich engagieren möchten, aber Bedenken oder Angst vor dem Kauf und der Verwahrung physischer Kryptowährungen haben, darf nicht unterschätzt werden. Sollten die USA einen solchen eigenen Fonds genehmigen, würde er laut einem Forschungsbericht von Sanford C. Bernstein in nur drei Jahren 10 % des gesamten Bitcoin-Marktes ausmachen.

In der Tat würde das bereits steigende institutionelle Interesse an Kryptowährungen sicherlich eine Flutwelle der Akzeptanz auslösen, da viele Pensions- und andere diversifizierte Investmentfonds den ETF in ihre Portfolios aufnehmen würden. Nach Ansicht von Bernstein ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die SEC einen solchen Fonds in den USA letztendlich genehmigen wird, wobei eine Entscheidung wahrscheinlich für Anfang 2024 zu erwarten ist. Bislang prüft die SEC bereits Anträge von BlackRock, ARK Invest, Bitwise Asset Management, VanEck, WisdomTree, Invesco und Galaxy Digital, Fidelity und Valkyrie. Es wird für die Behörde schwer zu rechtfertigen sein, jeden einzelnen Antrag abzulehnen, insbesondere wenn der Jacobi FT Wilshire Bitcoin ETF in Europa erfolgreich ist.

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Risikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen aufgrund des Hebels ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 77,77 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs bei diesem Anbieter handeln. Es werden enge Spreads angewandt. Bitte prüfen Sie unsere Spreads auf der Plattform. Sie sollten abwägen, ob Sie das Funktionsprinzip von CFDs verstehen und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.