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AMC Entertainment Holdings, Inc. (AMC)

AMC Entertainment Holdings Inc. ist eine Holding, die über ihre Tochtergesellschaften verschiedene Serviceleistungen in den Bereichen Theater und Ausstellungen anbietet. Sie bildet die größte Kinokette der Welt mit 356 Kinos in Europa (insgesamt 2.866 Leinwände) und 620 in den USA (7.967 Leinwände). Im Jahr 2012 wurde das Unternehmen für 2,5 Milliarden Dollar von dem chinesischen Mischkonzern Wanda Group übernommen, der 500 Millionen Dollar in die Modernisierung der Kinokette investierte. Im September 2018 erwarb Silver Lake Partners 32 % der Aktien von AMC Entertainment Holdings Inc. für 600 Millionen US-Dollar und erhielt zudem einen Sitz im Aufsichtsrat des Unternehmens.

Im selben Jahr begann AMC Entertainment mit dem Aufbau des Online-Geschäfts und bot digitale Filme auf Abruf zum Verleih oder Kauf an. Doch auch die rasante Entwicklung dieses Geschäftszweigs konnte die Verluste der traditionellen Kinokette nicht vollständig auffangen. Erfolgreichere Online-Entertainment-Plattformen wie Nexflix haben diesen Programmen die Zuschauer gestohlen. 

Als die Coronavirus-Pandemie begann, verschlimmerte sich die Lage des Unternehmens. Am 18. März 2020 gab das Unternehmen bekannt, dass es alle seine Kinosäle schließen wird. Dennoch hat AMC Entertainment die Abluftanlagen seiner Kinos modernisiert und mit elektrostatischen Sprühern zur Desinfektion der Luft ausgestattet. Als die Quarantänebeschränkungen aufgehoben wurden, öffneten die traditionellen Kinos wieder. 

Im Januar 2021 wurden zusätzlich zu den bereits ausgegebenen 287 Millionen Aktien des Unternehmens zwei weitere Aktienemissionen im Umfang von 50 Millionen bzw. 44,4 Millionen Aktien getätigt. Silver Lake kaufte die neuen Aktien im Austausch für eine Investition von 500 Millionen Dollar.

Handelschancen 

Am 3. Juni 2020 gab AMC Entertainment bekannt, dass es "ernsthafte Zweifel" daran habe, ob es im Geschäft bleiben könne, sollte sich die Pandemie noch weiter hinziehen. Im Oktober 2020 erklärte das Unternehmen, dass "die vorhandenen Barmittel bis Ende 2020 oder Anfang 2021 weitgehend aufgebraucht sein werden". 

Am 4. Januar 2021 erreichte die Aktie des Unternehmens ihren historischen Tiefstand von 1,91 $. Als jedoch die Restriktionen im Zusammenhang mit dem Coronavirus endeten und die Umsätze zu wachsen begannen, begann auch der Aktienkurs des Unternehmens wieder zu steigen. In den ersten 6 Monaten des Jahres 2021 ist er um das 20-fache gestiegen!

Die durchschnittliche Intraday-Volatilität lag im ersten Halbjahr 2021 bei 6,6 %.