Electricite de France (EDF)

Über Electricite de France (EDF)

Électricité de France S.A. (EDF; Electricity of France) ist ein französisches Energieunternehmen, das mehrheitlich im Staatsbesitz von Frankreich ist.

Das Unternehmen verfügt über ein diversifiziertes Portfolio an Erzeugungskapazitäten in Europa, Südamerika, Nordamerika, Asien, dem Nahen Osten und Afrika mit einer Gesamtkapazität von über 120 Gigawatt.

Im Jahr 2009 war EDF der weltweit größte Energieerzeuger. Im Jahr 2011 wurden 22% des gesamten Stroms in der EU erzeugt, wobei der produzierte Strom hauptsächlich aus den Kernkraftwerken des Unternehmens stammte.

Stromerzeugung aus Brennstoffen:
64,3% – Kernenergie;
12,3% – erneuerbare Energiequellen (davon 4,6 % Wasserkraft);
8,6 % – Erdgas;
14,5 % – Kohle;
0,3 % – Sonstige

Die 58 in Betrieb befindlichen Kernreaktoren von EDF (in Frankreich) sind auf 20 verschiedene Standorte (Kernkraftwerke) verteilt.
Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Paris (Frankreich) und sein Vorstandsvorsitzender
ist Jean-Bernard Levy.

Rating
Die Ratingagentur Fitch Ratings bestätigte das langfristige Emittentenrating (2016) von Électricité de France S.A. mit "A-" und ließ auch den stabilen Ausblick unverändert.

Die Ratingagentur S&P Global Ratings hat das langfristige Emittentenrating (2017) von Électricité de France S.A. mit "A-" und negativem Ausblick bestätigt.

Die Ratingagentur Moody's hat dem Unternehmen das langfristige Emittentenrating (2016) "A3" mit stabilem Ausblick gegeben.

Aktien von Électricité de France S.A.
Im Jahr 2018 stiegen die Aktien des Unternehmens um 32,44%. Zwischen 2015 und 2017 fielen sie um 52,7 %. Dieser Kursrückgang beschränkte sich jedoch ausschließlich auf 2015. Im Jahr 2016 stieg der Aktienkurs tatsächlich um 7,6 %. Zum Zeitpunkt des Höchststands im Jahr 2018 lag der Kurs bei 15,78 Euro pro Aktie, während der Tiefstkurs im selben Jahr 10,02 Euro pro Aktie betrug.

Ergebnis
Die Ergebnisse des Unternehmens für das Jahr 2018 zeigen einen Umsatz in Höhe von 69 Milliarden Euro (1% weniger als 2017). Für 2019 wird jedoch eine Umsatzsteigerung von 5 % auf 72,19 Milliarden Euro erwartet. Im Jahr 2018 lag das Ergebnis je Aktie bei 0,42 Euro. 2019 könnte dieser Wert auf 0,72 steigen.