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Risikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund der Hebelwirkung schnell Geld zu verlieren. 83 % der Konten von Kleinanlegern verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld. Sie sollten abwägen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie das hohe Risiko eingehen können, Ihr Geld zu verlieren. Bitte klicken Sie hier, um unsere vollständige Risikowarnung zu lesen.

79 % der Konten von Kleinanlegern verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld.

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Aktien nach der ersten Fed-Zinssenkung 2025 im Rampenlicht

Für Aktien war es bisher ein turbulentes Jahr: Die rasanten Kursgewinne zu Jahresbeginn wurden durch die von Trump im Frühjahr verhängten Zölle zum "Liberation Day" schnell zunichte gemacht. Als sich die Lage jedoch beruhigt hatte und die Handelsabkommen in Kraft traten, kehrte der US-Aktienmarkt zu seinem rasanten Aufwärtstrend zurück. Tatsächlich haben die Leitindizes S&P 500 und Nasdaq 100 seit ihren Tiefstständen von Anfang April um über 30 % bzw. 40 % zugelegt und am 16. September mit 6.614 USD bzw. 24.342 USD neue Allzeithochs erreicht. Dann erhielt der Markt mit der ersten von möglicherweise mehreren Zinssenkungen der US-Notenbank in diesem Jahr eine mit Spannung erwartete gute Nachricht. Der Offenmarktausschuss (FOMC) entschied sich diesmal für eine Senkung um nur einen Viertelprozentpunkt, was den Erwartungen der Wall Street entsprach. Die Aktien reagierten zunächst positiv auf die Nachricht, fielen dann aber vor Handelsschluss wieder.

Trotz dieses kleinen Rückgangs herrscht allgemein die Überzeugung, dass der US-Aktienmarkt stark von der gelockerten Geldpolitik der Regulierungsbehörde profitieren wird, und es besteht sogar die Hoffnung, dass noch vor Jahresende weitere Zinssenkungen erfolgen werden. Allerdings stellen der Arbeitsmarkt und die Inflation nach wie vor ernsthafte Risiken für die US-Wirtschaft dar, ebenso wie die geopolitische Instabilität, die durch die Unberechenbarkeit des US-Präsidenten zusätzlich verschärft wird. In diesem Artikel betrachten wir die Faktoren, die sich möglicherweise auf die künftigen Aktienkurse auswirken werden, und versuchen zu beurteilen, wie sich der Aktienmarkt im letzten Quartal 2025 entwickeln könnte.

Tag der Arbeit (Labour Day)

Eines der größten Hindernisse für die Fed, ihren Lockerungszyklus zu beginnen, war die Notwendigkeit, die Inflation zu bekämpfen und gleichzeitig ihre Sorgen um den Arbeitsmarkt unter einen Hut zu bringen. Die Schaffung von Arbeitsplätzen und das Lohnwachstum stagnierten fast das ganze Jahr über oder waren sogar rückläufig, während die Inflation trotz einer deutlichen Verbesserung gegenüber dem Vorjahresniveau hartnäckig hoch blieb. Die Anleger setzen nun auf diese neue gelockerte Politik der Notenbank, um eine weitere Schwächung des Arbeitsmarktes zu verhindern und ein Umfeld zu schaffen, in dem die Zinsen sinken, die Wirtschaft aber stabil bleibt. Die jüngsten Daten des Bureau of Labor Statistics zeigen, dass US-Unternehmen von Juli bis August nur 22.000 neue Arbeitsplätze geschaffen haben, während erhebliche Berichtigungen zu den staatlichen Arbeitsmarktdaten belegen, dass die Einstellungsquote im vergangenen Sommer ungewöhnlich niedrig war.

Unterdessen erreichte die Arbeitslosenrate unter afroamerikanischen Arbeitnehmern im August mit 7,5 % den höchsten Stand seit Oktober 2021. Dies zeigt, dass die Auswirkungen auf diejenigen am Rande der Gesellschaft noch stärker sind. Es ist jedoch nicht alles nur düster, und es scheint, als würden die Konsumausgaben zunehmen, selbst ohne die Zusatzeffekte durch die Zinssenkungen der Fed. Die Einzelhandelsumsätze stiegen im August um 0,6 %, wobei die Kernumsätze im Einzelhandel um 0,7 % zulegten. Diese Zahlen liegen deutlich über den Erwartungen und zeigen einen positiven Trend, der sich mit niedrigeren Zinssätzen noch verstärken dürfte. In jedem der zehn Zyklen seit 1982, als die Fed mit Zinssenkungen begann oder diese wieder aufnahm, legte der S&P 500 in den folgenden zwölf Monaten durchschnittlich um 11 % zu. Da in diesem Jahr nun mindestens drei Zinssenkungen erwartet werden, sieht die Zukunft für Aktien recht rosig aus. Sollte sich die Wirtschaftslage jedoch verschlechtern, werden Aktien, die bereits zu überhöhten Preisen gehandelt werden, mit Sicherheit unter Druck geraten.

Eine Welt im Wandel

Wenn uns die Präsidentschaft von Trump bisher eines gelehrt hat, dann dass die USA nicht mehr der sichere Hafen sind, der sie einmal waren. Die im April angekündigten extremen Zölle haben gemischte Auswirkungen nach sich gezogen. Zwar haben einige der mit Großbritannien, der EU und Japan abgeschlossenen Handelsabkommen zweifellos dazu beigetragen, US-Unternehmen einen echten langfristigen Mehrwert zu verschaffen, doch die Fortsetzung der Strafzölle auf Produkte aus wichtigen Produktionsländern in Asien und Südamerika beginnt sich nun allmählich negativ auf die Unternehmensergebnisse und die normalen Verbraucher auszuwirken, die einen Großteil der Zollkosten zu tragen haben.

Abgesehen von den höheren Preisen für Elektronik- und Maschinenbauteile aus China – deren Auswirkungen auf den gesamten US-amerikanischen Technologie- und Fertigungssektor sicherlich erheblich sind – werden auch elementare Güter wie Kraftstoff, Lebensmittel und medizinische Produkte für die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft unerschwinglich teuer. Ein Anfang dieses Monats veröffentlichter Bericht des Yale Budget Lab ergab, dass die Preise für die wichtigsten Güter im Juni um 1,9 % über dem Trend vor 2025 lagen. Nachdem der Erzeugerpreisindex des Bureau of Labor Statistics im Juli um 0,7 % gestiegen war, sank er im August jedoch um 0,1 %, was einen Lichtblick am Ende des Tunnels darstellt.

Und dennoch bleibt das offensichtliche Problem die schwächere US-Währung. Der US-Dollar hat in diesem Jahr gegenüber dem Euro und dem britischen Pfund mehr als 10 % an Wert verloren und wird für ausländische Regierungen und große institutionelle Anleger zunehmend unattraktiver. Tatsächlich könnte man argumentieren, dass die starke Performance von US-Aktien und Gold teilweise auf die Abwertung der Währung zurückzuführen ist, in der diese Vermögenswerte denominiert sind. Die Auswirkungen der erwarteten drei Zinssenkungen sind noch nicht abzusehen, aber es ist logisch anzunehmen, dass dies die Flucht aus dem US-Dollar nur noch beschleunigen wird, auch wenn Aktien tatsächlich kurzfristig davon profitieren könnten.

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