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Die Dominanz des Dollar hält an, während Europa auf eine Rezession zusteuert

Fri, 25.11.2022 - 13:34

Als der Wert eines Euro im September dieses Jahres unter den Wert eines US-Dollars fiel, machte dies Schlagzeilen. Dieses wichtige technische und psychologische Niveau - die so genannte Parität - war seit zwei Jahrzehnten nicht mehr durchbrochen worden. Es war - und ist - eine große Sache. Zwei Monate später sieht es so aus, als ob der Kurs von EUR/USD in einem Seitwärtskanal zwischen 0,97 und 1,00 feststecken könnte, aus dem es schwer sein dürfte, in absehbarer Zeit auszubrechen. Theoretisch macht dies europäische Waren für die US-Verbraucher attraktiver, aber das allgemeine Wirtschaftsklima und die hohen Treibstoffkosten führen tatsächlich zu größeren Problemen als je zuvor. Bedeutet dies, dass Europa in eine Rezession abrutschen wird, und welche Auswirkungen hätte dies auf das Währungspaar EUR/USD sowie auf Risikoanlagen? Was steckt hinter dieser unlogischen Krise, und wie können Anleger ihr Kapital schützen? 

Die Verbindung zum Gas

Goldman Sachs hat prognostiziert, dass die Einheitswährung so lange bei oder unter der Parität bleiben wird, wie die Erdgaspreise auf ihren mehrjährigen Höchstständen bleiben. Da die Preise derzeit um etwa 300 % über dem liegen, was als normal angesehen wird, waren viele Unternehmen gezwungen, die Preise für Fertigerzeugnisse erheblich zu erhöhen, wodurch jegliche Wechselkursvorteile durch die relative Schwäche der Einheitswährung zunichte gemacht wurden. Da die europäischen Länder inzwischen exorbitante Preise für Energie zahlen, haben sich die klassischen Wirtschaftsstandorte deutlich verschlechtert. Nach jahrzehntelangen Überschüssen verzeichnet Deutschland beispielsweise jetzt ein Handelsdefizit. Dies bedeutet, dass es auf den internationalen Finanzmärkten einen Überschuss an Euro gibt, was die Währung gegenüber ihren wichtigsten Konkurrenten schwächt. Es ist eine Art ununterbrochene negative Rückkopplungsschleife. Höhere Preise machen die in der EU hergestellten Waren unattraktiver, was wiederum den Euro unattraktiver macht. Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, bedarf es einer radikalen Veränderung, die über die Preisfindung hinausgeht. Leider sieht es nicht so aus, als würden die Gaspreise in nächster Zeit deutlich sinken, zumindest nicht, solange die anhaltende politische Instabilität im Osten der EU nicht behoben ist.

Schuld sind die Notenbanken (Banker)

Die Auswirkungen der Politik der Notenbanken auf die Ursachen der derzeitigen Probleme des Euro zu ignorieren, wäre höchst fahrlässig. Es liegt auf der Hand, dass die drastischen Zinsanhebungen der US-Notenbank dem US-Dollar Auftrieb gegeben haben, da dadurch die Attraktivität von US-Anlagewerten gestiegen ist. Immerhin hat die Fed die Kreditkosten seit März um 375 Basispunkte angehoben, also deutlich schneller als ihr europäisches Pendant. Angesichts der enormen Inflation im Zuge der oben erwähnten Energiekrise konnte die EZB den Zinssatz im gleichen Zeitraum nur um 200 Basispunkte anheben. Die US-Regulierungsbehörde wird nun voraussichtlich ihren Leitzins bis zum Jahresende um weitere 50 Basispunkte (auf 4,25 % bis 5 %) anheben, was im Einklang mit ihrer "Dot-Plot" Medianprognose steht. Auch die Europäische Zentralbank wird ihren Leitzins um 50 Basispunkte anheben, doch liegt er damit lediglich bei 2,0 % und damit immer noch deutlich unter dem Leitzins der Federal Reserve. Sollte es nun wie erwartet zu einer Rezession kommen, ist mit einem weiteren Absturz des Euro zu rechnen, da die Anleger versuchen werden, mehr Kapital in hochverzinsliche Staatsanleihen umzuschichten.

Das 'R'-Wort

Die tödliche Kombination aus höheren Energiekosten, geringem Verbrauchervertrauen und einer allgemein geringeren Wirtschaftstätigkeit hat sich verständlicherweise verheerend auf den Absatz in der gesamten Europäischen Union ausgewirkt. Weitere Faktoren, die die weltweite Inflation anheizen, wie z. B. Unterbrechungen der Lieferketten und geopolitische Instabilität, haben diese Situation noch verschärft. In Anbetracht all dessen scheint eine Rezession für viele Analysten unvermeidlich. Dennoch konnten sich die Einzelhandelsumsätze in der Eurozone im September etwas erholen. Nach Angaben von Eurostat stieg der Indikator gegenüber August um 0,4 % und ging nicht, wie vorhergesagt, um 0,3 % zurück.

Dennoch sind sich die meisten Ökonomen einig, dass dieser bescheidene Anstieg im September wahrscheinlich nicht der Wendepunkt sein wird. Die jüngsten Äußerungen hochrangiger EZB-Vertreter gehen von einer Rezession im Euroraum aus, die im 4. Quartal 2022 beginnen und bis zum 1. Quartal 2023 andauern wird. Historische Daten zeigen, dass die gemeinsame Währung bei Rezessionen in der Eurozone tendenziell schlecht abschneidet. In den letzten drei EU-weiten Rezessionen hat der Euro zwischen dem 3. Quartal 2011 und dem 1. Quartal 2013 mit einem Minus von 8,9 % am stärksten gelitten. Seine beste Performance erzielte er zwischen dem 4. Quartal 2019 und dem 2. Quartal 2020, als er 2,5 % zulegte. Sollte es den USA gelingen, eine eigene Rezession zu vermeiden, würde sich der Druck auf den Kurs von EUR/USD weiter verstärken. In einem solchen Fall würden Risikoanlagen noch unattraktiver werden, und kluge Anleger würden natürlich eine US-Staatsanleihe mit einer Rendite von mehr als 4 % gegenüber einer europäischen Alternative mit weniger als 2 % bevorzugen.

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