CFD-Handel versus Futures-Kontrakte: Was ist der Unterschied?

30 Okt 2018

CFD-Handel versus Futures-Kontrakte: Was ist der Unterschied?

Contracts for differences (Differenzgeschäfte) und Futures-Kontrakte (Terminkontrakte) lösen bei Tradern, die neu im Geschäft sind, oft Verwirrung aus. Im Grunde scheinen sich diese beiden Produkte sehr ähnlich zu sein. Während "Futures" im Allgemeinen an einer Börse und CFD üblicherweise direkt mit einem Broker gehandelt werden, liegt der größte Unterschied in der Liquidität und Finanzierung beider Intrumente. In der Praxis ist es einfacher, CFDs zu kaufen. Der Erwerb von "Futures" ist mit höheren Einstiegshürden verbunden. Beide sind natürlich Derivate und bieten die Vorteile der Hebelwirkung, die Derivate in der Regel kennzeichnen. Die Bezeichnung derivatives Finanzinstrument bezieht sich auf dessen Wert, der auf einem Basiswert basiert. Im Falle von CFDs und Futures ist der Basiswert meist eine Anleihe, eine Aktie, ein Rohstoff usw. Da diese Intrumente eine Hebelwirkung beinhalten, nehmen die meisten an, dass CFDs und Futures mit Risiken behaftet sind. Wenn Sie aber Trading als Geschäft betrachten, folgen Sie den Vorgängen, lassen sich nicht davon abbringen und lassen nicht zu, dass sich Ihre Verluste anhäufen. Sie lassen verlustreiche Positionen hinter sich, egal womit Sie handeln. Der Vorteil dieser Intrumente ist, dass sich Ihre Profite vervielfachen. Ein Ziel, das jeder Trader verfolgt.

Wie wählen Sie zwischen dem Kauf von CFDs und dem Handel mit Futures? Ein Futures-Kontrakt ist eine vertragliche Vereinbarung zum Kauf oder Verkauf eines Basiswerts zu einem festgelegten Preis und Datum in der Zukunft. Die zwischenzeitlichen Preisveränderungen auf dem Markt werden nicht beachtet. Ein Futures hat ein Fälligkeitsdatum, damit gemeint ist das Datum, an dem der Basiswert zum vertraglich festgelegten Preis geliefert werden muss. Die Märkte für Rohstoffe, Aktien und Währungen sind Beispiele für Märkte, an denen CFDs und Futures gehandelt werden können. Futures sind handelbare Transaktionen. Viele Trader und Spekulanten kaufen und verkaufen Futures. Ohne dabei die Lieferung des Basiswertes zu erwarten, machen Sie Profit aus der Bewegung des Marktpreises. Das können Sie tun, indem Sie die offene Position vor dem Fälligkeitsdatum eindecken, das heißt das Termingeschäft glattstellen durch Kauf oder Verkauf eines identischen Kontrakts. Das wird als Realisierung des Gewinns bezeichnet. Im Gegensatz dazu hat ein CFD keinen festgelegten zukünftigen Preis oder ein Fälligkeitsdatum. Bei einem Differenzkontrakt wird die Kursdifferenz, der Spread, für einen Basiswert zwischen Ein- und Ausstiegszeitpunkt gehandelt. Der Ausstiegszeitpunkt, ist der Zeitpunkt, an dem der Kontrakt aufgelöst und Gewinne und Verluste realisiert werden.

Ein wichtiger Unterschied zwischen den beiden Instrumenten ist, dass der Handel von Futures in einem zentralisierten, offenen Markt stattfindet, dessen Teilnehmer Börsen, Notierungen und Kurse einsehen können. Den Investoren steht eine größere Auswahl an Instrumenten in den Future-Märkten zur Verfügung. Das bietet ihnen mehr Möglichkeiten zur Übernahme von Positionen in Bezug auf den Broker, der im Handel als Geschäftspartner des Unternehmens auftritt. Im Handel mit Futures tritt der Broker als Vermittler auf. Beim Kauf und Verkauf von CFDs hingegen tritt der Broker als effektive Gegenpartei in der Transaktion auf. Er stellt die An- und Verkaufskurse für beide Geschäftsparteien auf. Deshalb wird oft angenommen, dass Broker die Preise manipulieren. Die große Beliebtheit der CFDs und der Wettbewerb zwischen den Brokern sollten Ihnen in der Praxis aber zeigen, dass dies kein Problem sein sollte.

Im Vergleich zum Handel mit Futures sind die Spreads bei CFD-Transaktionen sehr viel größer. Die Gebühren und Provisionen sind beim Handel mit CFDs niedriger als beim Handel mit Futures. Beide sind Produkte mit Hebelwirkung. Der notwendige Margin ist bei Futures-Kontrakten jedoch höher, da diese Transaktionen mit mehr Kapital ausgeführt werden.

Ein Problem beim Handel mit Futures kann in der notwendigen Größe des gehandelten Kontrakts liegen. Die Futures-Kontrakte werden im Allgemeinen an den großen Börsen gehandelt und verlangen in der Regel hohe Garantiezahlungen als Minimalwert. Diese Kontrakte sind ausgelegt auf die Verwendung durch Investitionsbanken und andere Intstitutionen. Sie können zum Beispiel 5 Unzen Platin mit weniger Kapital handeln, wenn Sie einen CFD kaufen, während ein einzelner Futures-Kontrakt für Platin 100 Unzen repräsentiert. CFDs sind in diesem Fall sehr viel flexibler. Diese Flexibilität findet sich auch im Fakt wieder, dass CFDs in fast jedem Markt gehandelt werden, unter anderem Indizes, Aktien, Rohstoffe, Währungen usw. Wenn Sie also Ihr Trading breit aufstellen wollen, benötigen Sie höchstens ein oder zwei CFD-Konten anstatt einer Vielzahl an Konten bei verschiedenen Brokern.
Ein weiterer Vorteil beim Handel mit CFDs liegt darin, dass es sehr viel einfacher ist, ein Konto für den Handel mit CFD zu eröffnen als ein Konto für den Handel mit Futures. Im Allgemeinen sind die Differenzgeschäfte weniger stark reguliert und Sie können mit weniger Kapital handeln.

Bei der Wahl zwischen CFDs und Futures müssen weitere Faktoren bedacht werden. Wie bereits erwähnt, wird Ihr Geld bei beiden Produkten eingesetzt. In der Praxis bedeutet das, Ihr Broker verlangt von Ihnen Zinsen. Während diese Zinsen bei CFDs täglich berechnet werden, sind sie bei den Futures im Basiswert enthalten. Der Wettbewerb zwischen den Brokern sollte sicherstellen, dass die Gebühren angemessen sind. Das sollten Sie aber überprüfen. CFDs werden meist für kurze Zeiträume gehalten und die Zinsen sind meist nicht so hoch, dass sie ein Problem darstellen. Es besteht gleichermaßen die Möglichkeit, sie länger zu halten, wenn der Preis oszillieren muss. Wenn Sie einen Futures-Kontrakt ändern, kann es passieren, dass Sie nicht genug Zeit haben, um das abzuwarten.

Das Wissen um die Unterschiede zwischen den verschiedenen Instrumenten des Tradings ist die Grundlage für ein solides Portfolio, und obwohl Futures und CFDs einige bemerkenswerte Ähnlichkeiten aufweisen, ist es wichtig, nicht zu vergessen, dass sie grundlegend unterschiedliche Produkte sind, die relativ flexible verfügbar sind. nah am konkreten Handelsszenario.

Wir hoffen, dass dieser Artikel für Sie von Nutzen ist und laden Sie ein, den Handel mit CFDs ganz ohne Risiko mit einem kostenlosen Demo-Konto zu testen!

Zurück