Wie wird die Margin für die Eröffnung einer Position berechnet?
Die Margin wird anhand der Positionsgröße, des Kontraktwerts und des dem Instrument zugewiesenen Hebelniveaus berechnet. Die Standardformel teilt den gesamten Nominalwert der Position — also den Preis des Vermögenswerts multipliziert mit der Anzahl der Einheiten oder Lots — durch das anwendbare Hebelverhältnis. Das Ergebnis entspricht dem Mindestbetrag an Kapital, der auf dem Konto des Traders verfügbar sein muss, bevor die Position eröffnet werden kann.
Wenn ein Trader beispielsweise 100 Einheiten eines Aktien-CFDs zu einem Preis von 50 $ pro Einheit mit einem Hebel von 1:10 kaufen möchte, läge der gesamte Positionswert bei 5.000 $ und die erforderliche Margin bei 500 $. Würde dieselbe Position mit einem Hebel von 1:5 eröffnet, würde sich die Margin-Anforderung auf 1.000 $ verdoppeln. Dieser Zusammenhang zwischen Hebel und Margin ist einfach, aber entscheidend — ein höherer Hebel reduziert die benötigte Margin, erhöht jedoch die Empfindlichkeit des Kontostands gegenüber Kursbewegungen.
Es ist erwähnenswert, dass die Plattform die Margin bei der Orderaufgabe automatisch berechnet. Wenn nicht genügend freie Margin verfügbar ist, wird die Order mit einer entsprechenden Benachrichtigung abgelehnt. Trader sollten auch beachten, dass das gleichzeitige Halten mehrerer offener Positionen die insgesamt gebundene Margin erhöht und dadurch die freie Margin reduziert, die für neue Trades oder zum Auffangen ungünstiger Kursbewegungen bestehender Positionen verfügbar ist. Vor der Eröffnung einer Position ist es empfehlenswert, die Margin-Anforderung in den Instrumentenspezifikationen zu prüfen, sicherzustellen, dass ausreichend freie Margin verfügbar ist, und genügend Puffer einzuplanen, um die Position unter wechselnden Marktbedingungen komfortabel zu verwalten.