Binäres Trading vs. CFD-Trading: Was ist der Unterschied?

31 Okt 2018

Binäres Trading vs. CFD-Trading: Was ist der Unterschied?

Differenzkontrakte (Contracts for difference, CFD) und binäre Optionen gehören zu den beliebtesten Trading-Instrumenten, die Online-Tradern zur Verfügung stehen.

Viele fragen sich, worin sich diese Werkzeuge unterscheiden und welche man wählen sollte, um mehr Profit zu machen.

Um das zu verstehen, müssen wir diese beiden Trading-Plattformen genauer analysieren und gegenüberstellen.

In diesem Artikel gehen wir kurz auf die Ähnlichkeiten zwischen CFD-Trading und binären Optionen ein und erstellen anschließend eine tiefgehende Bewertung der Unterschiede, um letztendlich eine rationale Schlussfolgerung ziehen zu können.

Inhaltsverzeichnis

Was sind CFDs und binäre Optionen
Ähnlichkeiten zwischen CFDs und binären Optionen
Unterschiede zwischen CFDs und binären Optionen 
Fazit: Haben wir einen Gewinner?

Was sind CFDs und binäre Optionen

Diese Konzepte sorgen bei vielen neuen Tradern für Verwirrung. Deshalb möchten wir Sie zunächst kurz über den Charakter dieser Trading-Arten an der Börse aufklären. Was sind also CFDs und binäre Optionen?

CFDs (Differenzkontrakte)

CFD bedeutet Differenzkontrakt. Ein CFD ist also eine Vereinbarung zwischen Ihnen und einem Broker, dem jeweils anderen die Differenz zwischen dem Preis eines Assets (wie Gold, EUR/USD, Microsoft-Aktion usw.) zum Zeitpunkt des Kontraktabschlusses und dem späteren Preis bei Beendigung des Kontrakts (also dem Schließen der Transaktion) auszuzahlen.

Das bedeutet, dass Sie das eigentliche Asset nicht besitzen, aber einen Kontrakt mit dem Eigentümer (in diesem Fall der Trading-Plattform) abschließen, um bei Beendigung des Deals die Differenz unter sich abzurechnen.

Das eröffnet Ihnen diverse Möglichkeiten, wie zum Beispiel Teileigentum an Anteilen (Fractional Ownership), Short-Anteile an Assets, die das nicht anbieten, und vieles mehr.

Binäre Optionen

Binäre Optionen werden häufig als „ja oder nein“-Investitionen bezeichnet. Wenn Sie glauben, dass ein Asset über einem bestimmten Preis notiert wird, prognostizieren Sie ein „ja“ und kaufen die binäre Option. Wenn Sie glauben, dass ein Asset unter einen bestimmten Preis fallen wird, prognostizieren Sie ein „nein“ und verkaufen die binäre Option.

Die Einstiegsschwelle ist niedrig. Ein binärer Optionsvertrag kostet nicht mehr als $100. Sie kaufen dabei keine Underlying-Investition, nicht einmal die Option, eine Underlying-Investition zu kaufen. Sie platzieren einfach eine Wette auf die Kursentwicklung dieser Investition.

Solche Verträge schließen immer bei $0 oder $100 – Sie gewinnen oder verlieren. Wenn Sie die Kursentwicklung korrekt vorhergesagt haben, befinden Sie sich auf der gewinnenden Seite des Vorgangs, während die Person am anderen Ende des Vertrags sich mit ihrer unzutreffenden Prognose auf der verlierenden Seite befindet. Ihre Gewinne und Verluste können in einem einzigen Vertrag $100 nicht übersteigen, was bedeutet, dass sie nur einem begrenzten Risiko ausgesetzt sind.

Aber „begrenzt“ bedeutet noch lange nicht „nicht vorhanden“. Sie können mehrere Verträge eingehen, um Ihren Gewinn zu steigern, aber gleichzeitig steigt auch die Gefahr möglicher Verluste.

Um mit einer binären Option zu handeln, müssen Sie die folgenden drei Schritte befolgen:

  • Entscheiden Sie sich für ein Asset oder einen Markt für den Handel.
  • Bestimmen Sie einen Verfallstermin oder eine Uhrzeit, um die die Option schließen soll. Die meisten Trading-Plattformen erlauben das Sortieren nach Laufzeit, sodass Sie sehen können, welche Verträge in den nächsten Stunden oder Tagen enden. Die meisten Verträge laufen am Ende der Handelswoche ab. Die Ausnahme bilden solche, die mit einem bestimmten wirtschaftlichen Ereignis verknüpft sind.
  • Bestimmen Sie anhand von Ausübungspreis und Verfallstermin, ob Sie die binäre Option kaufen oder verkaufen möchten. Der Ausübungspreis ist sozusagen die Linie im Sand. Wenn Sie glauben, dass das Asset bei Verfall des Vertrags über dem Ausübungspreis liegen wird, kaufen Sie die binäre Option. Wenn Sie glauben, dass das Asset unter dem Ausübungspreis liegen wird, verkaufen Sie die binäre Option.

Ähnlichkeiten zwischen CFDs und binären Optionen

Ähnlichkeiten zwischen CFDs und binären Optionen

CFDs und binäre Optionen ähneln sich in folgender Hinsicht:

  • Sie sind Derivate: Es ist nicht nötig, den Basiswert zu besitzen, um damit zu handeln.
  • Sie haben kurze Handelsperioden: Für sowohl binäre Optionen als auch CFDs können Trader je nach ihren Geschäftszielen Trading-Zeiträume zwischen einer Stunde und einer Woche wählen.
  • Prognose der Kursentwicklung: Beide Trading-Instrumente sind mit dem Treffen von Vorhersagen über die Marktpreise der Basiswerte verbunden.

Unterschiede zwischen CFDs und binären Optionen

Obwohl CFDs und binäre Optionen einige Ähnlichkeiten aufweisen, sind diese beiden Trading-Instrumente deutlich unterscheidbar. Das sind die Hauptunterschiede:

Risikograd

Beim Trading von binären Optionen ist der Trader sich in der Regel darüber im Klaren, welche Gewinne und Verluste sich aus der Kursentwicklung des Basiswertes ergeben können. Bei CFD-Vorgängen ist es allerdings nicht möglich, die möglichen Gewinne und Verluste bei der Fluktuation der Marktpreise im Voraus zu ermitteln. Das liegt daran, dass bei CFD-Transaktionen eine Differenz zwischen dem Entry- und dem Exit-Preis des Basiswerts vereinbart wird.

Erfahrene Trader können mit CFD-Trading mehr Dividenden verdienen.

Allerdings ist das Risiko beim CFD-Trading wesentlich höher als beim Handel mit binären Optionen.

Investitionsbetrag

Im Gegensatz zum Handel mit binären Optionen sind CFD-Transaktionen mit der Zahlung von Provisionen und Gebühren für jede vorgenommene Transaktion verbunden. Das liegt daran, dass CFDs von geliehenem Geld finanziert werden, damit Trader mit zahlreichen Basiswerten zu einem reduzierten Preis handeln können. Jeder Broker hat seine eigene Provisionsstruktur.

Beim Handel mit binären Optionen müssen Trader zusätzlich zur Startinvestition nicht auch noch Gebühren oder Provisionen zahlen.

Auch wenn der Vorgang ohne Geld endet, wenn Sie also verlieren, fallen keine Gebühren an. Viele Broker für binäre Optionen bieten sogar eine Rendite von 10% bis 15% auf den Betrag.

Anstelle von Rückerstattungen können CFD-Trader sich vor Verlusten schützen, indem sie ihre eigenen Verluste „stoppen“. Aber das Stoppen von Verlusten kann nur dann erfolgen, wenn die Verluste schon unmittelbar bevorstehen.

Umfang der handelbaren Basiswerte

CFD-Trading gewährt Ihnen Zugang zu einer viel größeren Auswahl an Bezugswerten wie Wertpapiere, Währungen, Indizes usw. Im Gegensatz dazu erfordert der Handel mit binären Optionen das Vorhandensein eines Basiswertes; Währungen und der durchschnittliche Index können mit binären Optionen nicht gehandelt werden. Wenn Sie Zugang zu mehr Alternativen suchen, bieten CFDs Ihnen die besseren Möglichkeiten.

Umfang der handelbaren Basiswerte

Fazit: Haben wir einen Gewinner?

Natürlich: den Trader! Der Trader ist der eigentliche Gewinner in diesem „Kampf“ zwischen binären Optionen und CFD, da uns jetzt mit diesem neuen CFD-Trend mehr Möglichkeiten und neue Handelsstile offen stehen. Wir glauben nicht, dass eine Variante besser ist als die andere. Sie haben nur einige wenige Unterschiede, und Trader müssen selbst entscheiden, welcher Stil eher zu ihnen passt.

  • Wenn Sie als Trader schnelle Gewinne im 60-Sekunden-Takt erzielen möchten, dann sind binäre Optionen das Richtige für Sie. Dasselbe gilt, wenn Sie sich keine Gedanken über die Platzierung Ihrer „Stop Loss“- und „Take Profit“-Niveaus machen möchten.
  • Wenn Sie hingegen die Ausdauer aufbringen können, langfristig zu handeln, dann sollten Sie CFDs in Betracht ziehen. Denn letztendlich wird die Geduld derjenigen Trader, die sich für dieses Werkzeug entschieden haben, viel höher belohnt. Wenn die Transaktion erfolgreich abgeschlossen wird, verdienen Sie viel mehr Geld, und das ist ja das Ziel aller Trader!

Letzten Endes liegt es bei Ihnen, ob Sie etwas Zeit investieren und sich eine neue Trading-Methode aneignen oder weiterhin bereits bekannten Wegen folgen möchten.

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